F3 10-2014 Zwei mal Napoli bitte

Wer „zwei mal Napoli, bitte“ hört denkt gerne mal an ein vertrautes Spaghetti Essen mit Freund oder Freundin. Den F3 haben aber andere gewonnen. Uli’s (also der von YB, nicht der im Knast) Lieblingsclub war nämlich in der Hauptstadt zu Gast und hat verloren – doppelt.

Zuerst ging der Fusiball Mätsch gegen die Jungen Buben mit 0:2 verloren, dann vergassen die Süditaliener auch noch zwei Spieler in Bern. Sie hatten es halt eilig wegen dem Nachtflugverbot. Damit sie noch rechtzeitig im Jet gegen Süden düsen konnten. übrigens: die zwei Schütteler waren in der Doping Kontrolle…

Fussballtrainer müssen ihrem Berufsbild wegen immer etwas aus einem Spiel mitnehmen. Für YB sind es drei Punkte, für Napoli fast alle Spieler.

F3 09-2014 an freundlichen Barkeeper

Wie eingefleischte Fans und Members des BLC wissen, zeichnen wir jeweils an unseren Sitzungen jemanden mit dem F3 des Monats aus. Damit diese langjährige Tradition auch etwas besser wahrgenommen wird, haben wir uns entschlossen, dieser denkwürdigen Ehrung auch den entsprechenden Platz auf unserer Homepage zu reservieren. Somit wird in Zukunft der gewählte F3 mit einem kleinen Artikel an dieser Stelle gewürdigt.

Da Entscheidungen im Business Lunch Club grundsätzlich auf Gegenstimmen basieren, gibt es hier natürlich auch Platz für den oder die Gegner des siegreichen F3-Vorschlags.

Diesen Monat geht unsere Auszeichnung an:

den freundlichen Barkeeper im Oli T.

der unsere immer wieder knappe finanzielle Situation (auch wenn wir noch nie rote Zahlen schreiben mussten) erkannt hatte und uns in Form von leicht subventionierten Guinness unter die Arme griff. Ob er den Restbetrag aus seiner eigenen Tasche bezahlt hat entzieht sich unserer Kenntnis.

In Anbetracht des äusserst hohen Geldbetrages den wir in den vergangenen Jahren schon ins Oli T. getragen haben finden wir das sehr fair und verdanken es hiermit aus ganzem Herzen!

Obendrein wurden wir noch jeder mit einem Original Guinness Pint Glas beschenkt was ebenfalls grosse Freude unter den Members auslöste. Der Schreibende hat es dann allerdings infolge löchrigen Hirnes im Zug liegengelassen…

Viele fragen sich nun, wie man den zum F3 des Monats gewählt werden kann. Das ist grundsätzlich ganz einfach. Sie müssen einem unserer Mitglieder auffallen, ganz egal ob positiv oder negativ, wir wissen beides zu schätzen. Auffallen kann man direkt mit persönlichen Gesten oder Aussagen gegenüber dem gewöhnlichen BLC-Member oder wenn man es schafft dass man in einer oder mehreren schweizer Zeitungen für aussergewöhnliche Leistungen aller Art gewürdigt wird.

Seiens Sie mit uns gespannt auf den nächsten F3, der schon bald hier bekannt gegeben wird.

Jeder Beitrag zählt

Vielerorts wird gebaut, Strassen, Leitungen, Büros. Aber eine Baustelle am grünen Rand des kleinen Städtchens Weesen ist eine ganz spezielle. Von April bis Oktober 2014 wird hier das Wohnheim St. Josef umgebaut. Das Wohnheim ist ein Zuhause für erwachsene Frauen mit einschneidender körperlicher oder geistiger Behinderung. Sie finden hier Respekt, Zuneigung und ein sinnerfülltes Leben.

Die Erfahrung zeigt, dass die Bewohnerinnen im Alter möglichst lange selbständig bleiben möchten. Der Umbau des St. Josef wird genau dies bezwecken. Das Haus wird den alterungsbedingten Veränderungen und Einschränkungen der Bewohnerinnen noch besser angepasst. Der Alltag für die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und das Personal erleichtert.

Solch ein Umbau kostet viel Geld. Das St. Josef kann jede kleine und grosse Unterstützung gut gebrauchen. Genau diese Tatsache hat die neun Mitglieder des Business Lunch Club Weesen (BLC) auf eine Idee gebracht. Der BLC, welcher seit 1999 besteht und deren Mitglieder sich monatlich zum geselligen Austausch treffen, hat sich entschieden, das Vergnügen mit dem Nützlichen zu verbinden. Der BLC spendet die gesamten Einnahmen, die er am letzten «Seefäscht» in Weesen mit dem eigenen Irish Pub erwirtschaftet hat, dem Wohnheim St. Josef.

Im Frühjahr haben sich darum alle Mitglieder des BLC mit Christoph Neurauter, dem Leiter des Wohnheims, getroffen um persönlich den Check von 1‘300.— Franken zu übergeben. Selbstverständlich gehörte auch eine Führung im „alten“ St. Josef dazu – um das Haus uns seine Menschen kennenzulernen. Der BLC war beeindruckt. Was das ganze St. Josef Team täglich leistet für unsere Mitmenschen mit Behinderung ist einfach überwältigend.

Der Business Lunch Club freut sich, einen kleinen Beitrag an diese grosse Aufgabe des St. Josef leisten zu können.

Marius Schlegel der Chairman des BLC übergibt Christoph Neurauter den Check

Marius Schlegel der Chairman des BLC übergibt Christoph Neurauter den Check

Das Geheimnis der Zahl 11

Keine andere Schweizer Stadt hat einen solchen Zahlenspleen wie Solothurn. Doch was ist dran an dieser 11?

Der Business Lunch Club besuchte in der Vergangenheit ja auch schon die Stadt Solothurn, vor allem die Öufi-Brauerei welche die Zahl 11 im Logo hat und in diesem Artikel ebenfalls erwähnt wird.

Quelle: Schweiz am Sonntag, 19.01.2014, von Gregor Waser

Leicht verrückt sind sie ja schon, die Solothurner. Andere Städte werfen zwar auch ab und zu einen Blick auf bestimmte Zahlen: Basel etwa, wenn es darum geht, die Tage bis zum Fasnachtsbeginn zu zählen; oder Zürich, beim Zählen der mittlerweile 233 Derbys zwischen GC und dem FCZ; oder St. Gallen, mit der Festlegung des Gewichtes der Olma-Bratwurst bei 160Gramm.
Doch so magisch und allgegenwärtige wie die 11 in Solothurn ist nirgends sonst eine Zahl. Und zwar schon seit langem – und über die Jahre weg in zunehmendem Mass.
11 Kirchen gibt es in der Kantonshauptstadt zu bestaunen und 11 Kapellen. In der Sankt-Ursen-Kathedrale gibts 11 Glocken, 11 Altäre, 11 Türen. Solothurn hat 11 Stadtplätze, 11 Steinbrüche, 11 Tore, 11 historische Brunnen und 11 Schanzen. Und Solothurn soll der 11. Stand der Eidgenossenschaft sein.
Über den Ursprung gibt es verschiedene Quellen. 1988, zur 1000-Jahr-Feier der Solothurner Märkte und zur Austragung der Solothurner Herbstschau – der elften, versteht sich – wurde ein vom Journalisten Werner Berger geschriebenes Büchlein zum Thema herausgebracht.
Daraus geht hervor, dass Solothurn 1252 erstmals geschichtlich erwähnt wurde und bald darauf über 11 Ratsmitglieder verfügte.

MIT DER STADTGESCHICHTE täglich konfrontiert und bestens vertraut ist Marie-Christine Egger. Seit Ende der 80er-Jahren führt sie Stadtführungen durch, in der Regel Theaterführung, bei denen sie sich mit Kostümen vergangener Zeiten kleidet und in «Ich»-Form erzählt und Touristen und Interessierte durch ihre Stadt führt. Eine ihrer Lieblingsrollen ist die der Madame de Coin, einer Patrizierdame, mit Reifrock und Perücke. Dabei erzählt sie vom prunkvollen Leben am Ambassadorenhof, von Puder und Parasiten.
In einer weiteren Rolle führt sie als Marketenderin mit der Trommelflöte durch die Gassen der Stadt. Und als Bettelweib erzählt sie aus der Unterschicht.
Total verfügt sie über –nein, nicht 11, sondern 30 verschiedene Kostüme.
Auf den Ursprung der Zahl 11 angesprochen, sagt Marie-Christine Egger, dass dieser bei den Zünften liege: «Im 14. Jahrhundert haben die Bürger 11 Zünfte gegründet. Und die wiederum haben dann 11 Alträte gestellt und in der St.-Ursen-Kathedrale 11 Altäre aufstellen lassen». Und sie taucht ein in vergangene Zeiten, erzählt vom keltischen Ursprung, wie die Römer Castrum Salodurum gründeten, von den Stadtheiligen Urs und Viktor, die enthauptet wurden, den Reliquien, der Wallfahrt und dem Einzug des königlichen Hochburgunds.
«Wir haben hier 2000 Jahre Weltgeschichte auf kleinstemRaum. Hier drehe ich mich dreimal um und kann dreimal etwas erzählen», sagt Marie-Christine Egger.Die Kompaktheit sei enorm.

AUF DIE 11 ZÜNFTE folgten also die 11 Alträte, daraufhin zweimal 11 Jungräte, dreimal 11 Kleinräte, sechsmal 11 Grossräte – und dann nahm der Solothurner Elferfokus zunehmends eine Eigendynamik an, bis zur spielerisch-kreativen Auslegung.
So ist denn Solothurn streng genommen nicht der elfte Stand der Eidgenossenschaft.
Denn auf die achtörtige Eidgenossenschaft folgten 1481 Freiburg und Solothurn, vorerst mit eingeschränkten Rechten. 1501 trat Basel ein und wurde den beiden in der Reihenfolge dann aber vorangestellt. Dadurch rückte Solothurn in den elften Rang.
Auch Marie-Christine Egger nimmt die Zahlenmanie mit einem Schmunzeln: «Ja, mit einem bisschen Fantasie lassen sich elf Brunnen zählen, wobei wir noch ein paar weitere haben.» Um die 50 Brunnen dürften es heute sein.
Doch was historische Brunnen betrifft, stimmt die Zahl. «Das vermutliche Bestreben Solothurns, seine monumentalen öffentlichen Brunnen auf 11 zu steigern, brachte es mit sich, dass es im Verhältnis zu seiner Grösse unter allen Schweizer Städten die brunnenreichste wurde», schreibt Fritz Wyss in seinem Buch «Die Stadt Solothurn».

DAS MEISTERWERK der «magischen 11» bildet die St.-Ursen-Kathedrale. Der Baumeister Gaetano Matteo Pisoni aus Ascona war 1762 von der Elfer-Atmosphäre dermassen angetan, dass er die Kirche darauf abstimmte. So misst der Glockenturm 6 x 11 Meter, im Turm hängen 11 Glocken und 11 Altäre schmücken die Kathedrale, die nur von einem einzigen Platz im Hauptgang sichtbar sind: vom elften schwarzen Stein aus. Auch der Künstler Paul Gugelmann liess sich von der Zahl inspirieren und schuf 1999 die «Solothurner Uhr»: Sie ist an der West-Fassade der UBS-Filiale am Amtshausplatz befestigt. Sie zählt nur elf Ziffern und um elf Uhr bimmeln die Glocken das Solothurner Lied.
Ob Historie, Magie oder Spleen, an der 11 führt in Solothurn kein Weg vorbei.
Die lokale Öufi Brauerei stellt Öufi-Biere und Öufi-Whisky her. Die «Grüne 11» nennt sich die Nachhaltigkeitsinitiative beim FC Solothurn, über dessen Anzahl Spieler pro Mannschaft wir uns an dieser Stelle aber nicht äussern.
Marie-Christine Egger führt zwar nicht eigens eine Elfer-Führung durch, doch sie baut die Thematik insbesondere bei den Mittelalter-Führungen ein (www.solothurn-stadtfuehrungen.ch). Für sie eines der spannendsten «Öufis» ist im Naturmuseum, einem der elf Solothurner Museen, auszumachen: «Das Foucaultsche Pendel bewegt sich hier jede Stunde um elf Grad».

Seefäscht Weesen

BLC Seefäscht 1 BLC Seefäscht 2Das Seefäscht in Weesen war ein voller Erfolg und das Irish Pub des BLC eine sehr willkommene Bereicherung des Angebots. Dafür dass zum Ersten Mal eine „Spezialitäten-Bar“ vorhanden war, wurde diese sehr rege besucht, vor allem am Samstag. Es wurden einige Liter Guinness und Kilkenny, aber auch viele Irish Coffee’s verkauft.
Lustig war dass die meisten jüngeren Besucher keine Ahnung hatten was wir hier überhaupt verkaufen, der Höhepunkt war dass einer fragte, ob wir helles oder dunkles Guinness hätten…

Einige Bilder des Seefäscht:

Der Erlös den sich der Business Lunch Club erarbeitet hat, wird vollumfänglich an das Wohnheim St. Josef in Weesen überwiesen. Wir sind gespannt, wieviel dies sein wird.

Seefäscht Weesen – 21.-23.06.2013, ein Album auf Flickr.

BLC Irish Pub am Seefäscht in Weesen

Der Business Lunch Club nimmt am diesjährigen Seefäscht in Weesen erstmalig mit einem eigenen Restaurationsbetrieb teil. Im Sinne der irischen Vorlieben der einzelnen BLC Members haben wir uns entschlossen ein original Irish Pub zu betreiben. Es ist das Erste Mal dass am Seefäscht Weesen ein Irish Pub im Angebot steht, selbstverständlich wurden keine Mühen gescheut damit das Feeling auch richtig irisch daher kommt. Im Angebot gibt es (fast) nur irische Spezialitäten wie Guinness, Kilkenny, Irish Coffee, Baileys und dazu natürlich die passende Musik, ausschliesslich irischer Herkunft.

Lieben Sie auch das irische? Dann kommen Sie bei uns im BLC Irish Pub vorbei!

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