BLC-XMas

Nachfolgend einige wenige Eindrücke des BLC-XMas Events:

BLC-XMas – 25.11.2016

Flickr Album Gallery Powered By: Weblizar

BLC-Travel Florenz – 4. – 6. November 2016

Immer wenn es November wird geht der BLC traditionsgemäss auf Reisen. Diesmal war wieder einmal eine südliche Destination auf dem Programm. Man entschloss sich Florenz, der Hauptstadt der Toscana einen Besuch abzustatten.

Treffpunkt war die «Bye Bye Bar» am Flughafen Zürich, wo wir wohl die schlechteste Bedienung von ganz Zürich kennenlernen durften. Als alle eingetroffen sind machten wir uns auf den Weg zu unserem Helvetic Airways Flugzeug. Das war für einen von uns nicht ganz einfach, er musste erst das WLAN an seinem Handy ausschalten, damit er die Bordkarte sehen konnte…

In Florenz angekommen schnappten wir uns ein Grossraumtaxi, was sogleich von jemandem aus dem Trump-Land scharf kritisiert wurde, da wir ihn in der Kolonne überholten. Der Taxifahrer raste dann mit uns quer durch Florenz über irgendwelche Gassen an Hinterhöfen vorbei, rammte dabei auch mal kurz lästige Fussgänger weg und brachte uns schlussendlich doch sicher zum «Hotel Pendini» (Facebook-Link), direkt an der Piazza della Rebublica.

Hotel Pendini, im Zentrum von Florenz

Hotel Pendini, im Zentrum von Florenz

Das Hotel versprühte einen herrlichen antiken Charme, zum Beispiel mit goldenen Betten, antiken Möbeln und Bildern aber auch mit dem wunderbar alten Telefon.

Im goldenen Bett geschlafen

Im goldenen Bett geschlafen

Schönes Telefon

Schönes Telefon

Die Lobby

Die Lobby

 

Die berühmte Ponte Vecchio

Die berühmte Ponte Vecchio

Wir machten uns dann auf zu einem ersten kleinen Stadtbummel der uns unter anderem zur berühmten «Ponte Veccio» führte. Wir konnten uns glücklich schätzen dass es November war, so war das Touristen-aufkommen noch einigermassen erträglich. Im Sommer soll man kaum über die Brücke kommen. Weiter ging es dann bis zum «Palazzo Pitti», natürlich wurden

Ponte Veccio

Ponte Veccio

auch dort ein paar Fotos geschossen. Danach fragten wir Tripadvisor wo wir denn am Besten hin sollten. Dieser empfahl uns die Dachterasse des «Hotel La Scaletta» (Facebook-Link), dort oben soll man eine herrliche Aussicht über ganz Florenz haben. Nachdem wir diese Aussichtsterasse via abenteuerlichem Fahrstuhl (für 2 Personen) erreichten, sahen wir dass diese View über Florenz wahrlich atemberaubend war. Man sah wirklich über die ganze Stadt, man sah den Dom, den «Palazzo Veccio» und weitere Wahrzeichen von Florenz. Da das Wetter am Freitag noch gut war, konnten wir uns sogar ein Bierchen auf der höchsten Terasse genehmigen und verliessen den Aussichtspunkt erst beim Eindunkeln.

Dom

Dom

Palazzo Veccio

Palazzo Veccio

 

Alimentari Uffizi

Alimentari Uffizi

Da dies mit dem Tripadvisor so gut klappte, verliessen wir uns gleich auf den nächsten Tipp. Dieser führte uns ein paar Gassen weiter zu einem sehr kleinen Lebensmittelgeschäft namens «Alimentari Uffizi»

An unserem Lieblingsplatz

An unserem Lieblingsplatz

Dieses Lebensmittelgeschäft hatte aber eigentlich nur Fleisch, Antipasti, Käse und Wein – Lebensmittel eben. Vor der Ladentheke waren 3 kleine Tischen, die leider besetzt waren, aber der Inhaber sah wohl in uns potentielle gute Kunden und überredete ein Päärchen dass sie beim Eingang Platz nehmen sollten, damit wir uns setzen können. Auf seine Empfehlung hin bestellten wir eine typische Fleisch-, Käse- Antipasti Platte für 4 Personen, obwohl wir zu sechst waren.

Das war für 4 Personen - für uns 6

Das war für 4 Personen – für uns 6

Es stellte sich heraus dass die Menge völlig ausreichend war. Der Chef meinte dann, falls es nicht reiche sollen wir es sagen, er habe eine grosse Maschine und könne noch mehr schneiden. Dazu bestellten wir Rotwein aus dem Holzfass, der war gar nicht schlecht, obwohl er aus dem Plastiksack innerhalb des Fasses kam. So kam es dann dass wir da recht lange sassen und uns die Bäuche vollschlugen. Vielleicht war es ein bisschen viel, da wir ja noch ein Abendessen vor uns hatten, aber das Fleisch aus eigener Produktion war wirklich köstlich. Er erzählte uns dann noch dass er früher Ruderer war mit einer Olympiaqualifikation im Sack und auch schon auf dem Rotsee gerudert habe. Nach Begleichen der äusserst günstigen Rechnung machten wir uns dann auf zum Abendessen, wo dann noch unser letzter Mitreisender zu uns stiess.

Im Restaurant «Bucca Lapi» (Facebook-Link) genehmigten wir uns dann ein typisches Bistecca alla Fiorentina das uns zeigen sollte weshalb Florenz die Fleischhauptstadt der Welt ist. Wir bestellten je eines für 2 Personen welches dann vom Kellner auseinander geschnitten wurde. Das war ein mächtiges Stück Fleisch, eigentlich so wie es sich gehört. Trotz unserem nicht mehr so grossen Hunger verputzen wir auch diese Fleischladung mit Genuss.

Fleischteilete

Fleischteilete

Bistecca alla Fiorentina

Bistecca alla Fiorentina

Da es in Florenz auch irische Pubs gibt, beendeten wir den Abend in eben so einem. Für den ersten Abend wählten wir das «Fiddler’s Elbow» (Facebook-Link) aus.

Bilder und Statuen

Bilder und Statuen

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück stand dann der Museumsbesuch in der «Uffizi» (Facebook-Link) auf dem Programm, gemäss Wikipedia eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Tickets hatten wir vorbestellt, so konnten wir die lange Schlange umgehen. Nach dem Eintreten mussten wir erst einen Security Check mit allen Schikanen über uns ergehen lassen, etwa so wie an einem Flughafen. Danach durften wir die Treppen emporsteigen und die vielen Bilder und Statuen bestaunen.

Medusa

Medusa

Zugegeben, das Interesse war bei den meisten Teilnehmern nicht so wahnsinnig gross, da in unseren Augen alles etwa gleich aussah… Dennoch hatte der Organisator des Museumsbesuches seine helle Freude und blieb etwa eine Stunde länger im Museum als der Rest. 🙂

Ein Bild

Ein Bild

 

Hausgemachte Pasta

Hausgemachte Pasta

Nach dem Museumsbesuch packte uns dann doch wieder der Hunger, den wir in der «Osteria Toscanella» (Facebook-Link) stillen konnten. Dort gab es wunderbare hausgemachte Pasta und zwar frisch hausgemacht. Nach unserer Bestellung konnte man in der Küche direkt sehen wie sie von der Mamma zubereitet wurden. Diese Pasta war köstlich und der Wein auch.

Draussen mussten wir dann noch das obligate Touristenbild mit der Pinocchio Figur machen.

Gruppenbild mit Pinocchio

Gruppenbild mit Pinocchio

Gruppenbild mit Pinocchio

Gruppenbild mit Pinocchio

Weiter ging es dann nach einem kurzen Zwischenstopp in einer typischen Touristenfalle, also einer Beiz in der das Bier 7 Euro kostete, weiter zurück zu «Alimentari Uffizi» der uns ja vom Vortag bestens bekannt war. Als wir dort eintrafen wurden wir mit einem grossen Hallo jeder persönlich vom Chef begrüsst. Da wir diesmal etwas anderes essen wollten, bereitete er uns ein paar Teller diverser Focaccia Brote mit verschiedensten Inhalten zu. Es war also nicht so, dass wir danach mehr Hunger hatten als schon am Vortag.

dsc01470Trotzdem hatten wir ja auch an diesem Abend reservierte Plätze in einem tollen Restaurant. Diesmal fand unser gepflegtes Abendessen in der «L’Osteria di Giovanni» (Facebook-Link) statt. Wie nicht anders erwartet gab es auch hier grossartiges

Trüffelpasta

Trüffelpasta

Essen zu vernünftigen Preisen. Auch der Wein konnte sich sehen lassen, ein 2010 Poggio Rosso Chianti Classico Riserva D.O.C.G, auch wenn das Personal etwas Mühe hatte die Holzkiste zu öffnen, wie das nachfolgende Video zeigt.

Lecker

Lecker

Auch nach diesem wunderbaren Essen fanden wir ein weiteres Pub in dem wir den Abend ausklingen liessen um sich dann früher oder später zur wohlverdienten Nachtruhe ins Hotel zurückzuziehen.

Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Der Sonntag stand dann wieder unter dem Motto Sightseeing, das Wetter war gar nicht schlecht, sogar die Sonne schien etwas. Also auf zum Dom (Cattedrale di Santa Maria del Fiore), denn auch dieses monumentale Gebäude wollten wir noch aus der Nähe betrachten. Dieser sei die viertgrösste Kirche in ganz Europa und natürlich DAS Wahrzeichen von Florenz mit seiner gewaltigen Kuppel, welche als technisches Meisterwerk der frühen Renaissance gilt.

Der Campanile - Glockenturm

Der Campanile – Glockenturm

Die Kuppel

Die Kuppel

Danach wurden in unterschiedlichen Gruppen noch verschiedene Destinationen in der Stadt angesteuert. Die einen wollten noch auf so einen Aussichtspunkt, den anderen war das Wetter doch zu unsicher und zogen einen Souvenirbummel vor. Und sie sollten Recht behalten, schon bald goss es wie aus Kübeln und man konnte sich gerade noch rechtzeitig ins «JJ Cathedral Irish Pub» retten, welches direkt neben dem Dom war. Dort genoss man ein paar abschliessende Guinness, bevor es dann wieder auf den Heimweg ging.

Der Heimweg aus Florenz war dann doch ziemlich kompliziert. Am Flughafen angekommen wollten wir unser Gepäck aufgeben. Die Dame am Schalter machte das zwar und hängte die Banderole an die Koffer, sagte aber wir müssen den Koffer wieder mitnehmen, es sei noch nicht sicher ob der Flieger kommt. SUPER…. Tatsächlich hiess es dann wenig später dass diverse Flüge, auch unserer, wegen des schlechten Wetters nach Bologna umgeleitet wurden.

Dann am Flughafen als es hiess unser Flug sei nach Bologna umgeleitet worden.

Dann am Flughafen als es hiess unser Flug sei nach Bologna umgeleitet worden.

Nach anfänglicher Ratlosigkeit fanden wir dann heraus dass wir nun draussen in einen Bus einsteigen sollen, der uns nach Bologna fährt. Das ist ja nur eine kleine Tour über die Berge von fast 100 km. Nun auch die Busfahrt haben wir überstanden und fanden uns am Flughafen Bologna ein, wo dann auch nicht alles ganz einfach war, da wir ja Bordkarten hatten die ab Florenz gültig waren. Aber wir wurden dann doch bis zum Gate vorgelassen. Insgesamt mussten wir dann trotz aller Verspätung in Bologna doch noch 90 Min auf den Abflug warten.

Nach einer über 7.5 Stunden langen Reise vom Zentrum Florenz bis nach Weesen stellten wir dann fest, dass wir auch zur selben Zeit den Zug in Florenz hätten nehmen können und genau gleichzeitig zu Hause gewesen wären.

Wären wir gleichzeitig in Florenz auf den Zug gegangen, wären wir gleichzeitig zu Hause angekommen...

Wären wir gleichzeitig in Florenz auf den Zug gegangen, wären wir gleichzeitig zu Hause angekommen…

Trotz all dem war Florenz definitiv eine Reise wert. Eine schöne Stadt mit vielen Eindrücken, gutem Essen und gutem Wein. Wir sind jetzt schon gespannt wo unsere Reise uns 2017 hinführt.

Seefäscht 2016

Das Seefäscht 2016 war trotz des nicht optimalen Wetters ein Erfolg. Weesentlich dazu beigetraten hat selbstverständlich das bereits traditionelle BLC Irish Pub, welches in diesem Jahr einen neuen Standort hatte. Wohl das einzige Pub mit Seeblick:

Pub mit Seeblick

Pub mit Seeblick

Es gingen doch einige Guinness, Kilkenny und Irish Coffee über die Theke und die Gäste wurden mit original irischer Musik beglückt. Unser grünes Haus war voll, wie man im nachfolgenden Bild sehen kann.

Volles Haus im grünen Pub

Volles Haus im grünen Pub

2019 wird es vorausichtlich das nächste BLC Irish Pub geben, wir freuen uns jezt schon.

Hier noch ein paar Fotos des Seefäscht:
Seefäscht Weesen - 24.-26.06.2016

BLC Irish Pub am Seefäscht Weesen 2016

flyer_Seefäscht_2016

flyer_Seefäscht_2016 seite 2

IMG_2045

Natürlich ist der BLC auch am Seefäscht Ausgabe 2016 in Weesen mit dem eigenen Irish Pub vertreten. Diesmal am neuen Standort auf dem Weg Richtung Linthspitz. Es wird wie schon 2013 Guinness im Offenausschank, Kilkenny und Irish Coffee im Angebot geben.

IMG_2046

Auch in diesem Jahr spenden wir einen Teil des Gewinns an eine wohltätige Institution. Wir haben uns für «Pulsos de Esperanza» entschieden. Diese setzt sich dafür ein dass junge Mädchen in Lateinamerika eine Chance auf bessere Schulbildung erhalten und so eine Chance auf eine bessere Zukunft haben.

Im Newsletter von «Pulsos de Esperanza» wird unser Engagement bereits erwähnt.

http://www.pulsos-de-esperanza.ch

Pulsos de Esperanza im Facebook

 

Hockstübli ade

Hockstübli ade,

Hockstübli ade,
Bienen summen weiter
Mohn gibt's auf dem Felde
das stimmt uns heiter

 

Das traditionelle Hockstübli ist nach über 30 Jahren gestorben. Neu befindet sich dort das Lochergut Bistro. Es ist nur tagsüber offen, was äusserst vorteilhaft ist, weil man dann nicht mehr in Versuchung kommt dort eines oder mehrere zu kippen.

Konsultierte Literatur für diesen Bericht:

Erlebnissberichte jüngeren Datums: http://www.nzz.ch/von-vorgestern-1.10571537

Bilder mit VIP Menschen: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1416267981956299.1073741829.1398644557051975&type=3

http://www.gedicht-schreiben.de/

Treue Sau 2015

Wie jedes Jahr wurden anlässlich des BLC-X-MAS die besten und schlechtesten Members des abgelaufenen Jahres ausgezeichnet.

Treue Sau 2015

Gemeinsam zur «Co-Treuen-Sau 2015» ernannt wurden Ivo und Oli. Beide haben an 11 von 12 Sitzungen teilgenommen. Herzliche Gratulation!

Auch auf den hinteren Plätzen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Chair und NSF teilen sich den weniger begehrten Titel der «Untreuen-Sau-2015». Sie waren nur bei bei 7 Sitzungen anwesend…

BLC-Treue-Sau Preisträger

Zum «F3-2015» wurde Udo Jürgens ernannt für sein Lebenswerk.

BLC-Travel Valencia – Zum zweiten Mal in Spanien

IWappen Valenciam 15. Jahr des Business Lunch Club begaben wir uns auf den 6. BLC-Travel Trip der uns diesmal vom 31. Oktober – 2. November 2014 ins sommerliche Valencia in Ostspanien führte.

Links sieht man das Wappen von Valencia das auch er-klärt warum der Fussballclub von Valencia eine Fledermaus im Logo hat.

Nach einem gut 40-minütigen Flug mit der SWISS direkt ab Zürich erreichten wir die Mittelmeerstadt am 31. Oktober und uns erwartete dort angenehme 25 Grad Luft-temperatur, umgangssprachlich auch schon mal Bierhitze genannt. Nach einer kurzen, schnellen, kriminellen und günstigen Taxifahrt kamen wir unbeschadet im Zentrum an und bezogen unsere Zimmer im schönen Hotel Astoria Palace.

Pasta in der Pizzeria Geppetto

Pasta in der Pizzeria Geppetto

Nach der Begutachtung unserer Zimmer begaben wir uns mal auf die schöne Plazadirekt vor dem Hotel welche durch die Gartenwirtschaften von drei  Restaurants nahezu komplett belegt war. Dies war eigentlich ganz in unserem Sinne.
Wir liessen uns in der Pizzeria Geppetto nieder und hatten das erste Mal ein bisschen Hunger und bestellten uns Pasta, Risotto und dergleichen. Zwar nicht ganz typisch spanisch, aber gut war es trotzdem.

Lonja de la Seda - ines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa

Lonja de la Seda – ines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa

Danach machten wir uns auf einen kleinen Stadtbummel, damit wir mal sehen konnten, was diese Stadt so zu sehen gab. In der Altstadt fanden wir dann einige architektonische Höhepunkte wie Kirchentürme, altertümliche Wohnhäuser, ja sogar eine Burg. Wie sich nach späterer Wiki-Studie feststellen liess handelte es sich dabei um die sogenannte «Lonja de la Seda» – die Seidenbörse, welche zwischen 1482 und 1533 unter der Leitung des Steinmetzmeisters Pere Compte erbaut wurde  und als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa gilt und seit dem 7. Dezember 1996 zum  UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Der an die Kathedrale von Valencia angebaute gotische Turm Torre del Miguelete aus dem 14. Jh. gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Torre del Miguelete.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Valencia, welche wir gesehen haben, gehört natürlich auch der rechts abgebildete Torre del Miguelete aus dem 14. Jahrhundert, welcher als Wahrzeichen von Valencia gilt und an die Kathedrale von Valencia angebaut ist.

Nach diesem äusserst anstrengenden kulturellen Stadtbummel war es an der Zeit eine kleine Pause in einem der zahlreichen kleinen Restaurants ein-zulegen. Später dann besuchten wir die Garten-wirtschaft einer Tapas Bar für ein paar kleine Häppchen. Herrlich wenn man Ende Oktober abends um 19 Uhr immer noch draussen sitzen kann.

Nach dem feinen kleinen Vor-Apero ging es zurück ins Hotel wo man sich kurz frisch machte bevor wir dann zum Dinner übergingen.

Wir besuchten das Restaurant El Poblet, gemäss den Recherchen unseres Financiers soll dies eines der Besten Restaurants in Valencia sein. Darauf waren wir natürlich sehr gespannt und sollten nicht enttäuscht werden. Da wir mehr als 6 Personen waren mussten wir uns für eines der beiden Menus entscheiden die im Angebot waren. Wir entschieden uns für ein ungefähr 8 Gänge beinhaltendes Menu mit passender Weinbegleitung. Man kümmerte sich sehr zuvorkommend um uns,   jede Flasche Wein, Cider oder Sherry wurden von unserer persönlichen  Sommelière erklärt.

Seeigel mit grüner Sauce aus der Muschel

Seeigel mit grüner Sauce aus der Muschel

Das Menu bestand aus einigen doch recht ungewöhnlichen Gängen die teilweise gewissen Mut voraussetzten. So bestand eine der zahlreichen Vorspeisen aus einem Seeigel.
So etwas hatten selbst weitgereiste BLC Members noch nie auf dem Teller, dementsprechend gespannt machte man sich ans Probieren und es schmeckte eigentlich ganz gut, was aber auch an der grünen Sauce liegen könnte.

Das rauchende Lachstartar

Das rauchende Lachstartar

Eine weitere Vorspeise war dann ein vorzügliches Lachstartar, dessen Präsentation wahrlich das Prädikat «Erlebnisgastronomie» verdient hatte. Zuerst wunderte man sich über das Loch im Teller und fragte sich ob das wohl nur für den Daumen des Kellners ist, wurde dann aber sogleich eines Besseren belehrt indem der Kellner heisses Wasser ins Loch schüttete, welches das Trockeneis unter dem Teller zum rauchen brachte! Ein grandioser Effekt!

Rioja mit BLC Jahrgang

Rioja mit BLC Jahrgang

Dieser Bericht könnte wohl etwas länger werden, aber es gibt einfach ein paar Sachen die wirklich erwähnenswert sind. Dazu gehört sicher auch der weisse Rioja den wir serviert bekamen. Ob Zufall oder Absicht des Inhabers des El Poblet sei dahingestellt, aber diese Flasche Wein hatte mit 1999 exakt den gleichen Jahrgang wie der Business Lunch Club. Das hat uns sehr gefreut und geschmeckt hat der Wein vorzüglich wie man an der leeren Flasche auf dem Foto links sieht.

Fleisch und sonst nichts

Fleisch und sonst nichts

Irgendwann einmal nach vielen Tellern kam dann der Hauptgang, und was für einer. Dieser war ganz im Sinne des BLC, oder wie man auch so schön sagt «Reduce to the max» – Kein Schnickschnack, kein Gemüse oder andere unnötigen Beilagen, nur ein Stück Fleisch mit etwas Dekoration oben drauf, das auf dem weissen Teller herrlich zur Geltung kam. Und es war vorzüglich!

Die Fotos kann man übrigens anklicken 🙂

Danach wurden uns dann noch zwei Desserts aufgetischt, natürlich ebenfalls mit den entsprechenden Getränken dazu bevor wir satt und kulinarisch völlig befriedigt die Rechnung verlangten. Was wir dann erleben durften war alleine schon die Reise nach Spanien wert, denn in der Schweiz würde ein solches Gourmet Menu für 8 Personen wohl mindestens das Doppelte kosten, wenn nicht noch mehr! Über genaue Zahlen schweigen wir uns als Geniesser natürlich aus.

Logo El Poblet mit BLC

Logo El Poblet mit BLC

Ja das El Poblet war voll und ganz auf unserer Seite, dem aufmerksamen Betrachter ist nicht entgangen dass dieses Restaurant den BLC im Herzen, oder besser gesagt im Logo trägt. Schaut man dieses nämlich ganz genau an, kann man darin eingebettet unser Logo erkennen, hier auf dem Foto mittels BLC-Gold noch etwas klarer dargestellt.

Nach dem vorzüglichen Essen genehmigte man sich dann noch einen kleinen Schlummertrunk in einem Pub bevor man sich dann im Hotel zur Ruhe legte.

Warum ist es bei uns im November nicht so warm?

Warum ist es bei uns im November nicht so warm?

Der nächste Tag, notabene der 1. November, sollte dann ganz im Zeichen des Strandes stehen. Kurze Hosen montiert, Frühstück im Hotel und dann «Vamos a la playa». Da wir ja noch mehr von der Stadt sehen wollten, gingen wir selbstverständlich zu Fuss. Dies war bei den angenehmen Temperaturen ja auch kein Problem.

So spazierten wir im Flussbett des Turia, welcher nach verheerenden Überschwemmungen in den 50er Jahren trockengelegt wurde und seither als Stadtpark dient, Richtung Meer.

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Der Spaziergang fürhrte uns auch an der «Ciudad de las Artes y de las Ciencias», für die des Spanischen nicht mächtigen heisst das so viel wie «Stadt der Künste und der Wissenschaften». Dies ist eines der modernen Wahrzeichen der Stadt das auf keinem Foto aus Valencia fehlen darf. Es sieht zwar gut aus, aber wenn man das Ganze aus der Nähe betrachtet, bröckelt der Lack schon etwas.
Trotzdem äusserst ästhetisch, was man mit Beton so alles bauen kann.

Der Weg zum Strand war dann doch recht lang (ca. 6.5 km, wie wir später dank Tracking auf dem Smartphone feststellten), somit musste mal kurz eine kleine Rast eingelegt werden. Wir fanden da ein kleines Restaurant mit ein paar Tischen draussen, direkt an der Strasse neben dem Müllcontainer. Also eigentlich ganz gemütlich 🙂 – Die Bierpreise dort hauten uns dann doch fast vom Hocker, so bestellten wir noch ein zweites Estrella Dorada in der Ein-Euro-Bierbeiz, bevor wir das letzte Stück zum Strand unter die Füsse nahmen.

Dann erreichten wir den Hafen mit ein paar Yachten und auch grossen Schiffen, schön anzuschauen aber besonders viel los war nicht. Wir sahen dann noch die Überreste des Americas Cup resp. ein Gebäude bei dem man in den herunterhängenden Farbfetzen noch knapp das Wort Alinghi entziffern konnte.

Strand von Valencia

Strand von Valencia

Hinter dem Hafen dann endlich der langersehnte Strand, und was für einer! Von der Strandpromenade aus sah man eigentlich nur knapp das Meer, dazwischen liegt ein mindestens 200 Meter breiter Sandstrand.
So schlenderten wir ein bisschen der Promenade entlang, auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für ein kleines Mittagessen. Dies war wirklich nicht einfach, da es eigentlich nur Restaurants gab, eines nach dem anderen in Reih und Glied, kilometerweise.

Nun hatten wir noch die Gelegenheit ein Gruppenfoto zu schiessen. Eine zufällig ausgewählte hübsche Spanierin die gerade vorbeiging wurde kurzerhand gebeten uns zu fotografieren. Sie hatte Freude, ihr Freund offensichtlich weniger…

BLC-Beach in Valencia

BLC-Beach in Valencia

Nachdem wir dann ein Restaurant für das Mittagessen ausgewählt hatten, was nicht ganz einfach war, da alles ziemlich voll war, bestellten wir dort eine Paella Valenciana, welche recht gut schmeckte, mal abgesehen von den Schnecken die darauf waren. Diese blieben dann verständlicherweise auch alle liegen.

Nach dem Mahl wollten wir dann noch die Wassertemperatur des Mittelmeeres testen. Für ein kleines Fussbad war es durchaus angenehm, da es doch wärmer war als unser heimatlicher Walensee im Sommer. Einer liess es sich dann nicht nehmen seinen ganzen langen Körper in die Fluten zu tauchen, denn wenn man schon am Meer ist dann geht man auch baden.

Zurück zum Hotel fuhren wir dann mit dem Taxi, damit wir genügend Zeit hatten uns

Rodaballo Salvaje Al Corte

Rodaballo Salvaje Al Corte

für den Abend frisch zu machen. Das Abendessen nahmen wir im bekannten Civera Marisquerias. Dort hatten wir wiederum einen separaten Raum für uns ganz alleine. Wir sind nicht sicher ob man jeweils den BLC vor den restlichen Gästen schützen will oder umgekehrt. Heute genehmigten wir uns mal a la carte und die Meisten bestellten etwas aus dem Meer in dem wir heute schon waren. Am Essen gab es gar nichts auszusetzen. Es war ausgezeichnet gekocht und schön angerichtet wie man an diesem Steinbutt rechts im Bild sieht.
Leider war die Bedienung äusserst schlecht. Der Kellner war gestresst, hatte kaum Zeit für uns und liess sich sehr lange nicht mehr blicken. Das war kein Vergleich zum Vorabend im El Poblet!

Der Abend zog sich dann noch eine Weile dahin, wir fanden ein nettes Restaurant mit entsprechender Gartenwirtschaft und tranken dort noch ein paar kein Bier und liessen damit den letzten Abend in Valencia ausklingen.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück hatten wir das Bedürfnis nach einem weiteren kleinen Stadtbummel bevor wir dann die Taxis bestiegen und zum Flughafen fuhren um unsere Heimreise anzutreten.

Valencia ist eine tolle Stadt, es wird viel geboten, das Essen ist vorzüglich, das Klima äusserst angenehm. Könnte durchaus sein dass man in Zukunft erneut hierher reist. Für den BLC ist Valencia vorerst abgehakt, man will ja auch noch neues sehen, aber ein weiterer Spanien-Trip ist durchaus im Bereich des Möglichen.

F3 10-2014 Zwei mal Napoli bitte

Wer „zwei mal Napoli, bitte“ hört denkt gerne mal an ein vertrautes Spaghetti Essen mit Freund oder Freundin. Den F3 haben aber andere gewonnen. Uli’s (also der von YB, nicht der im Knast) Lieblingsclub war nämlich in der Hauptstadt zu Gast und hat verloren – doppelt.

Zuerst ging der Fusiball Mätsch gegen die Jungen Buben mit 0:2 verloren, dann vergassen die Süditaliener auch noch zwei Spieler in Bern. Sie hatten es halt eilig wegen dem Nachtflugverbot. Damit sie noch rechtzeitig im Jet gegen Süden düsen konnten. übrigens: die zwei Schütteler waren in der Doping Kontrolle…

Fussballtrainer müssen ihrem Berufsbild wegen immer etwas aus einem Spiel mitnehmen. Für YB sind es drei Punkte, für Napoli fast alle Spieler.

F3 09-2014 an freundlichen Barkeeper

Wie eingefleischte Fans und Members des BLC wissen, zeichnen wir jeweils an unseren Sitzungen jemanden mit dem F3 des Monats aus. Damit diese langjährige Tradition auch etwas besser wahrgenommen wird, haben wir uns entschlossen, dieser denkwürdigen Ehrung auch den entsprechenden Platz auf unserer Homepage zu reservieren. Somit wird in Zukunft der gewählte F3 mit einem kleinen Artikel an dieser Stelle gewürdigt.

Da Entscheidungen im Business Lunch Club grundsätzlich auf Gegenstimmen basieren, gibt es hier natürlich auch Platz für den oder die Gegner des siegreichen F3-Vorschlags.

Diesen Monat geht unsere Auszeichnung an:

den freundlichen Barkeeper im Oli T.

der unsere immer wieder knappe finanzielle Situation (auch wenn wir noch nie rote Zahlen schreiben mussten) erkannt hatte und uns in Form von leicht subventionierten Guinness unter die Arme griff. Ob er den Restbetrag aus seiner eigenen Tasche bezahlt hat entzieht sich unserer Kenntnis.

In Anbetracht des äusserst hohen Geldbetrages den wir in den vergangenen Jahren schon ins Oli T. getragen haben finden wir das sehr fair und verdanken es hiermit aus ganzem Herzen!

Obendrein wurden wir noch jeder mit einem Original Guinness Pint Glas beschenkt was ebenfalls grosse Freude unter den Members auslöste. Der Schreibende hat es dann allerdings infolge löchrigen Hirnes im Zug liegengelassen…

Viele fragen sich nun, wie man den zum F3 des Monats gewählt werden kann. Das ist grundsätzlich ganz einfach. Sie müssen einem unserer Mitglieder auffallen, ganz egal ob positiv oder negativ, wir wissen beides zu schätzen. Auffallen kann man direkt mit persönlichen Gesten oder Aussagen gegenüber dem gewöhnlichen BLC-Member oder wenn man es schafft dass man in einer oder mehreren schweizer Zeitungen für aussergewöhnliche Leistungen aller Art gewürdigt wird.

Seiens Sie mit uns gespannt auf den nächsten F3, der schon bald hier bekannt gegeben wird.