Seefäscht 2016

Das Seefäscht 2016 war trotz des nicht optimalen Wetters ein Erfolg. Weesentlich dazu beigetraten hat selbstverständlich das bereits traditionelle BLC Irish Pub, welches in diesem Jahr einen neuen Standort hatte. Wohl das einzige Pub mit Seeblick:

Pub mit Seeblick

Pub mit Seeblick

Es gingen doch einige Guinness, Kilkenny und Irish Coffee über die Theke und die Gäste wurden mit original irischer Musik beglückt. Unser grünes Haus war voll, wie man im nachfolgenden Bild sehen kann.

Volles Haus im grünen Pub

Volles Haus im grünen Pub

2019 wird es vorausichtlich das nächste BLC Irish Pub geben, wir freuen uns jezt schon.

Hier noch ein paar Fotos des Seefäscht:
Seefäscht Weesen - 24.-26.06.2016

BLC Irish Pub am Seefäscht Weesen 2016

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Natürlich ist der BLC auch am Seefäscht Ausgabe 2016 in Weesen mit dem eigenen Irish Pub vertreten. Diesmal am neuen Standort auf dem Weg Richtung Linthspitz. Es wird wie schon 2013 Guinness im Offenausschank, Kilkenny und Irish Coffee im Angebot geben.

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Auch in diesem Jahr spenden wir einen Teil des Gewinns an eine wohltätige Institution. Wir haben uns für «Pulsos de Esperanza» entschieden. Diese setzt sich dafür ein dass junge Mädchen in Lateinamerika eine Chance auf bessere Schulbildung erhalten und so eine Chance auf eine bessere Zukunft haben.

Im Newsletter von «Pulsos de Esperanza» wird unser Engagement bereits erwähnt.

http://www.pulsos-de-esperanza.ch

Pulsos de Esperanza im Facebook

 

Hockstübli ade

Hockstübli ade,

Hockstübli ade,
Bienen summen weiter
Mohn gibt's auf dem Felde
das stimmt uns heiter

 

Das traditionelle Hockstübli ist nach über 30 Jahren gestorben. Neu befindet sich dort das Lochergut Bistro. Es ist nur tagsüber offen, was äusserst vorteilhaft ist, weil man dann nicht mehr in Versuchung kommt dort eines oder mehrere zu kippen.

Konsultierte Literatur für diesen Bericht:

Erlebnissberichte jüngeren Datums: http://www.nzz.ch/von-vorgestern-1.10571537

Bilder mit VIP Menschen: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1416267981956299.1073741829.1398644557051975&type=3

http://www.gedicht-schreiben.de/

Treue Sau 2015

Wie jedes Jahr wurden anlässlich des BLC-X-MAS die besten und schlechtesten Members des abgelaufenen Jahres ausgezeichnet.

Treue Sau 2015

Gemeinsam zur «Co-Treuen-Sau 2015» ernannt wurden Ivo und Oli. Beide haben an 11 von 12 Sitzungen teilgenommen. Herzliche Gratulation!

Auch auf den hinteren Plätzen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Chair und NSF teilen sich den weniger begehrten Titel der «Untreuen-Sau-2015». Sie waren nur bei bei 7 Sitzungen anwesend…

BLC-Treue-Sau Preisträger

Zum «F3-2015» wurde Udo Jürgens ernannt für sein Lebenswerk.

BLC-Travel Valencia – Zum zweiten Mal in Spanien

IWappen Valenciam 15. Jahr des Business Lunch Club begaben wir uns auf den 6. BLC-Travel Trip der uns diesmal vom 31. Oktober – 2. November 2014 ins sommerliche Valencia in Ostspanien führte.

Links sieht man das Wappen von Valencia das auch er-klärt warum der Fussballclub von Valencia eine Fledermaus im Logo hat.

Nach einem gut 40-minütigen Flug mit der SWISS direkt ab Zürich erreichten wir die Mittelmeerstadt am 31. Oktober und uns erwartete dort angenehme 25 Grad Luft-temperatur, umgangssprachlich auch schon mal Bierhitze genannt. Nach einer kurzen, schnellen, kriminellen und günstigen Taxifahrt kamen wir unbeschadet im Zentrum an und bezogen unsere Zimmer im schönen Hotel Astoria Palace.

Pasta in der Pizzeria Geppetto

Pasta in der Pizzeria Geppetto

Nach der Begutachtung unserer Zimmer begaben wir uns mal auf die schöne Plazadirekt vor dem Hotel welche durch die Gartenwirtschaften von drei  Restaurants nahezu komplett belegt war. Dies war eigentlich ganz in unserem Sinne.
Wir liessen uns in der Pizzeria Geppetto nieder und hatten das erste Mal ein bisschen Hunger und bestellten uns Pasta, Risotto und dergleichen. Zwar nicht ganz typisch spanisch, aber gut war es trotzdem.

Lonja de la Seda - ines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa

Lonja de la Seda – ines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa

Danach machten wir uns auf einen kleinen Stadtbummel, damit wir mal sehen konnten, was diese Stadt so zu sehen gab. In der Altstadt fanden wir dann einige architektonische Höhepunkte wie Kirchentürme, altertümliche Wohnhäuser, ja sogar eine Burg. Wie sich nach späterer Wiki-Studie feststellen liess handelte es sich dabei um die sogenannte «Lonja de la Seda» – die Seidenbörse, welche zwischen 1482 und 1533 unter der Leitung des Steinmetzmeisters Pere Compte erbaut wurde  und als eines der bedeutendsten Gebäude der profanen Gotik in Europa gilt und seit dem 7. Dezember 1996 zum  UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Der an die Kathedrale von Valencia angebaute gotische Turm Torre del Miguelete aus dem 14. Jh. gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt.

Torre del Miguelete.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Valencia, welche wir gesehen haben, gehört natürlich auch der rechts abgebildete Torre del Miguelete aus dem 14. Jahrhundert, welcher als Wahrzeichen von Valencia gilt und an die Kathedrale von Valencia angebaut ist.

Nach diesem äusserst anstrengenden kulturellen Stadtbummel war es an der Zeit eine kleine Pause in einem der zahlreichen kleinen Restaurants ein-zulegen. Später dann besuchten wir die Garten-wirtschaft einer Tapas Bar für ein paar kleine Häppchen. Herrlich wenn man Ende Oktober abends um 19 Uhr immer noch draussen sitzen kann.

Nach dem feinen kleinen Vor-Apero ging es zurück ins Hotel wo man sich kurz frisch machte bevor wir dann zum Dinner übergingen.

Wir besuchten das Restaurant El Poblet, gemäss den Recherchen unseres Financiers soll dies eines der Besten Restaurants in Valencia sein. Darauf waren wir natürlich sehr gespannt und sollten nicht enttäuscht werden. Da wir mehr als 6 Personen waren mussten wir uns für eines der beiden Menus entscheiden die im Angebot waren. Wir entschieden uns für ein ungefähr 8 Gänge beinhaltendes Menu mit passender Weinbegleitung. Man kümmerte sich sehr zuvorkommend um uns,   jede Flasche Wein, Cider oder Sherry wurden von unserer persönlichen  Sommelière erklärt.

Seeigel mit grüner Sauce aus der Muschel

Seeigel mit grüner Sauce aus der Muschel

Das Menu bestand aus einigen doch recht ungewöhnlichen Gängen die teilweise gewissen Mut voraussetzten. So bestand eine der zahlreichen Vorspeisen aus einem Seeigel.
So etwas hatten selbst weitgereiste BLC Members noch nie auf dem Teller, dementsprechend gespannt machte man sich ans Probieren und es schmeckte eigentlich ganz gut, was aber auch an der grünen Sauce liegen könnte.

Das rauchende Lachstartar

Das rauchende Lachstartar

Eine weitere Vorspeise war dann ein vorzügliches Lachstartar, dessen Präsentation wahrlich das Prädikat «Erlebnisgastronomie» verdient hatte. Zuerst wunderte man sich über das Loch im Teller und fragte sich ob das wohl nur für den Daumen des Kellners ist, wurde dann aber sogleich eines Besseren belehrt indem der Kellner heisses Wasser ins Loch schüttete, welches das Trockeneis unter dem Teller zum rauchen brachte! Ein grandioser Effekt!

Rioja mit BLC Jahrgang

Rioja mit BLC Jahrgang

Dieser Bericht könnte wohl etwas länger werden, aber es gibt einfach ein paar Sachen die wirklich erwähnenswert sind. Dazu gehört sicher auch der weisse Rioja den wir serviert bekamen. Ob Zufall oder Absicht des Inhabers des El Poblet sei dahingestellt, aber diese Flasche Wein hatte mit 1999 exakt den gleichen Jahrgang wie der Business Lunch Club. Das hat uns sehr gefreut und geschmeckt hat der Wein vorzüglich wie man an der leeren Flasche auf dem Foto links sieht.

Fleisch und sonst nichts

Fleisch und sonst nichts

Irgendwann einmal nach vielen Tellern kam dann der Hauptgang, und was für einer. Dieser war ganz im Sinne des BLC, oder wie man auch so schön sagt «Reduce to the max» – Kein Schnickschnack, kein Gemüse oder andere unnötigen Beilagen, nur ein Stück Fleisch mit etwas Dekoration oben drauf, das auf dem weissen Teller herrlich zur Geltung kam. Und es war vorzüglich!

Die Fotos kann man übrigens anklicken 🙂

Danach wurden uns dann noch zwei Desserts aufgetischt, natürlich ebenfalls mit den entsprechenden Getränken dazu bevor wir satt und kulinarisch völlig befriedigt die Rechnung verlangten. Was wir dann erleben durften war alleine schon die Reise nach Spanien wert, denn in der Schweiz würde ein solches Gourmet Menu für 8 Personen wohl mindestens das Doppelte kosten, wenn nicht noch mehr! Über genaue Zahlen schweigen wir uns als Geniesser natürlich aus.

Logo El Poblet mit BLC

Logo El Poblet mit BLC

Ja das El Poblet war voll und ganz auf unserer Seite, dem aufmerksamen Betrachter ist nicht entgangen dass dieses Restaurant den BLC im Herzen, oder besser gesagt im Logo trägt. Schaut man dieses nämlich ganz genau an, kann man darin eingebettet unser Logo erkennen, hier auf dem Foto mittels BLC-Gold noch etwas klarer dargestellt.

Nach dem vorzüglichen Essen genehmigte man sich dann noch einen kleinen Schlummertrunk in einem Pub bevor man sich dann im Hotel zur Ruhe legte.

Warum ist es bei uns im November nicht so warm?

Warum ist es bei uns im November nicht so warm?

Der nächste Tag, notabene der 1. November, sollte dann ganz im Zeichen des Strandes stehen. Kurze Hosen montiert, Frühstück im Hotel und dann «Vamos a la playa». Da wir ja noch mehr von der Stadt sehen wollten, gingen wir selbstverständlich zu Fuss. Dies war bei den angenehmen Temperaturen ja auch kein Problem.

So spazierten wir im Flussbett des Turia, welcher nach verheerenden Überschwemmungen in den 50er Jahren trockengelegt wurde und seither als Stadtpark dient, Richtung Meer.

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Der Spaziergang fürhrte uns auch an der «Ciudad de las Artes y de las Ciencias», für die des Spanischen nicht mächtigen heisst das so viel wie «Stadt der Künste und der Wissenschaften». Dies ist eines der modernen Wahrzeichen der Stadt das auf keinem Foto aus Valencia fehlen darf. Es sieht zwar gut aus, aber wenn man das Ganze aus der Nähe betrachtet, bröckelt der Lack schon etwas.
Trotzdem äusserst ästhetisch, was man mit Beton so alles bauen kann.

Der Weg zum Strand war dann doch recht lang (ca. 6.5 km, wie wir später dank Tracking auf dem Smartphone feststellten), somit musste mal kurz eine kleine Rast eingelegt werden. Wir fanden da ein kleines Restaurant mit ein paar Tischen draussen, direkt an der Strasse neben dem Müllcontainer. Also eigentlich ganz gemütlich 🙂 – Die Bierpreise dort hauten uns dann doch fast vom Hocker, so bestellten wir noch ein zweites Estrella Dorada in der Ein-Euro-Bierbeiz, bevor wir das letzte Stück zum Strand unter die Füsse nahmen.

Dann erreichten wir den Hafen mit ein paar Yachten und auch grossen Schiffen, schön anzuschauen aber besonders viel los war nicht. Wir sahen dann noch die Überreste des Americas Cup resp. ein Gebäude bei dem man in den herunterhängenden Farbfetzen noch knapp das Wort Alinghi entziffern konnte.

Strand von Valencia

Strand von Valencia

Hinter dem Hafen dann endlich der langersehnte Strand, und was für einer! Von der Strandpromenade aus sah man eigentlich nur knapp das Meer, dazwischen liegt ein mindestens 200 Meter breiter Sandstrand.
So schlenderten wir ein bisschen der Promenade entlang, auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant für ein kleines Mittagessen. Dies war wirklich nicht einfach, da es eigentlich nur Restaurants gab, eines nach dem anderen in Reih und Glied, kilometerweise.

Nun hatten wir noch die Gelegenheit ein Gruppenfoto zu schiessen. Eine zufällig ausgewählte hübsche Spanierin die gerade vorbeiging wurde kurzerhand gebeten uns zu fotografieren. Sie hatte Freude, ihr Freund offensichtlich weniger…

BLC-Beach in Valencia

BLC-Beach in Valencia

Nachdem wir dann ein Restaurant für das Mittagessen ausgewählt hatten, was nicht ganz einfach war, da alles ziemlich voll war, bestellten wir dort eine Paella Valenciana, welche recht gut schmeckte, mal abgesehen von den Schnecken die darauf waren. Diese blieben dann verständlicherweise auch alle liegen.

Nach dem Mahl wollten wir dann noch die Wassertemperatur des Mittelmeeres testen. Für ein kleines Fussbad war es durchaus angenehm, da es doch wärmer war als unser heimatlicher Walensee im Sommer. Einer liess es sich dann nicht nehmen seinen ganzen langen Körper in die Fluten zu tauchen, denn wenn man schon am Meer ist dann geht man auch baden.

Zurück zum Hotel fuhren wir dann mit dem Taxi, damit wir genügend Zeit hatten uns

Rodaballo Salvaje Al Corte

Rodaballo Salvaje Al Corte

für den Abend frisch zu machen. Das Abendessen nahmen wir im bekannten Civera Marisquerias. Dort hatten wir wiederum einen separaten Raum für uns ganz alleine. Wir sind nicht sicher ob man jeweils den BLC vor den restlichen Gästen schützen will oder umgekehrt. Heute genehmigten wir uns mal a la carte und die Meisten bestellten etwas aus dem Meer in dem wir heute schon waren. Am Essen gab es gar nichts auszusetzen. Es war ausgezeichnet gekocht und schön angerichtet wie man an diesem Steinbutt rechts im Bild sieht.
Leider war die Bedienung äusserst schlecht. Der Kellner war gestresst, hatte kaum Zeit für uns und liess sich sehr lange nicht mehr blicken. Das war kein Vergleich zum Vorabend im El Poblet!

Der Abend zog sich dann noch eine Weile dahin, wir fanden ein nettes Restaurant mit entsprechender Gartenwirtschaft und tranken dort noch ein paar kein Bier und liessen damit den letzten Abend in Valencia ausklingen.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück hatten wir das Bedürfnis nach einem weiteren kleinen Stadtbummel bevor wir dann die Taxis bestiegen und zum Flughafen fuhren um unsere Heimreise anzutreten.

Valencia ist eine tolle Stadt, es wird viel geboten, das Essen ist vorzüglich, das Klima äusserst angenehm. Könnte durchaus sein dass man in Zukunft erneut hierher reist. Für den BLC ist Valencia vorerst abgehakt, man will ja auch noch neues sehen, aber ein weiterer Spanien-Trip ist durchaus im Bereich des Möglichen.

F3 10-2014 Zwei mal Napoli bitte

Wer „zwei mal Napoli, bitte“ hört denkt gerne mal an ein vertrautes Spaghetti Essen mit Freund oder Freundin. Den F3 haben aber andere gewonnen. Uli’s (also der von YB, nicht der im Knast) Lieblingsclub war nämlich in der Hauptstadt zu Gast und hat verloren – doppelt.

Zuerst ging der Fusiball Mätsch gegen die Jungen Buben mit 0:2 verloren, dann vergassen die Süditaliener auch noch zwei Spieler in Bern. Sie hatten es halt eilig wegen dem Nachtflugverbot. Damit sie noch rechtzeitig im Jet gegen Süden düsen konnten. übrigens: die zwei Schütteler waren in der Doping Kontrolle…

Fussballtrainer müssen ihrem Berufsbild wegen immer etwas aus einem Spiel mitnehmen. Für YB sind es drei Punkte, für Napoli fast alle Spieler.

F3 09-2014 an freundlichen Barkeeper

Wie eingefleischte Fans und Members des BLC wissen, zeichnen wir jeweils an unseren Sitzungen jemanden mit dem F3 des Monats aus. Damit diese langjährige Tradition auch etwas besser wahrgenommen wird, haben wir uns entschlossen, dieser denkwürdigen Ehrung auch den entsprechenden Platz auf unserer Homepage zu reservieren. Somit wird in Zukunft der gewählte F3 mit einem kleinen Artikel an dieser Stelle gewürdigt.

Da Entscheidungen im Business Lunch Club grundsätzlich auf Gegenstimmen basieren, gibt es hier natürlich auch Platz für den oder die Gegner des siegreichen F3-Vorschlags.

Diesen Monat geht unsere Auszeichnung an:

den freundlichen Barkeeper im Oli T.

der unsere immer wieder knappe finanzielle Situation (auch wenn wir noch nie rote Zahlen schreiben mussten) erkannt hatte und uns in Form von leicht subventionierten Guinness unter die Arme griff. Ob er den Restbetrag aus seiner eigenen Tasche bezahlt hat entzieht sich unserer Kenntnis.

In Anbetracht des äusserst hohen Geldbetrages den wir in den vergangenen Jahren schon ins Oli T. getragen haben finden wir das sehr fair und verdanken es hiermit aus ganzem Herzen!

Obendrein wurden wir noch jeder mit einem Original Guinness Pint Glas beschenkt was ebenfalls grosse Freude unter den Members auslöste. Der Schreibende hat es dann allerdings infolge löchrigen Hirnes im Zug liegengelassen…

Viele fragen sich nun, wie man den zum F3 des Monats gewählt werden kann. Das ist grundsätzlich ganz einfach. Sie müssen einem unserer Mitglieder auffallen, ganz egal ob positiv oder negativ, wir wissen beides zu schätzen. Auffallen kann man direkt mit persönlichen Gesten oder Aussagen gegenüber dem gewöhnlichen BLC-Member oder wenn man es schafft dass man in einer oder mehreren schweizer Zeitungen für aussergewöhnliche Leistungen aller Art gewürdigt wird.

Seiens Sie mit uns gespannt auf den nächsten F3, der schon bald hier bekannt gegeben wird.

Jeder Beitrag zählt

Vielerorts wird gebaut, Strassen, Leitungen, Büros. Aber eine Baustelle am grünen Rand des kleinen Städtchens Weesen ist eine ganz spezielle. Von April bis Oktober 2014 wird hier das Wohnheim St. Josef umgebaut. Das Wohnheim ist ein Zuhause für erwachsene Frauen mit einschneidender körperlicher oder geistiger Behinderung. Sie finden hier Respekt, Zuneigung und ein sinnerfülltes Leben.

Die Erfahrung zeigt, dass die Bewohnerinnen im Alter möglichst lange selbständig bleiben möchten. Der Umbau des St. Josef wird genau dies bezwecken. Das Haus wird den alterungsbedingten Veränderungen und Einschränkungen der Bewohnerinnen noch besser angepasst. Der Alltag für die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und das Personal erleichtert.

Solch ein Umbau kostet viel Geld. Das St. Josef kann jede kleine und grosse Unterstützung gut gebrauchen. Genau diese Tatsache hat die neun Mitglieder des Business Lunch Club Weesen (BLC) auf eine Idee gebracht. Der BLC, welcher seit 1999 besteht und deren Mitglieder sich monatlich zum geselligen Austausch treffen, hat sich entschieden, das Vergnügen mit dem Nützlichen zu verbinden. Der BLC spendet die gesamten Einnahmen, die er am letzten «Seefäscht» in Weesen mit dem eigenen Irish Pub erwirtschaftet hat, dem Wohnheim St. Josef.

Im Frühjahr haben sich darum alle Mitglieder des BLC mit Christoph Neurauter, dem Leiter des Wohnheims, getroffen um persönlich den Check von 1‘300.— Franken zu übergeben. Selbstverständlich gehörte auch eine Führung im „alten“ St. Josef dazu – um das Haus uns seine Menschen kennenzulernen. Der BLC war beeindruckt. Was das ganze St. Josef Team täglich leistet für unsere Mitmenschen mit Behinderung ist einfach überwältigend.

Der Business Lunch Club freut sich, einen kleinen Beitrag an diese grosse Aufgabe des St. Josef leisten zu können.

Marius Schlegel der Chairman des BLC übergibt Christoph Neurauter den Check

Marius Schlegel der Chairman des BLC übergibt Christoph Neurauter den Check

Das Geheimnis der Zahl 11

Keine andere Schweizer Stadt hat einen solchen Zahlenspleen wie Solothurn. Doch was ist dran an dieser 11?

Der Business Lunch Club besuchte in der Vergangenheit ja auch schon die Stadt Solothurn, vor allem die Öufi-Brauerei welche die Zahl 11 im Logo hat und in diesem Artikel ebenfalls erwähnt wird.

Quelle: Schweiz am Sonntag, 19.01.2014, von Gregor Waser

Leicht verrückt sind sie ja schon, die Solothurner. Andere Städte werfen zwar auch ab und zu einen Blick auf bestimmte Zahlen: Basel etwa, wenn es darum geht, die Tage bis zum Fasnachtsbeginn zu zählen; oder Zürich, beim Zählen der mittlerweile 233 Derbys zwischen GC und dem FCZ; oder St. Gallen, mit der Festlegung des Gewichtes der Olma-Bratwurst bei 160Gramm.
Doch so magisch und allgegenwärtige wie die 11 in Solothurn ist nirgends sonst eine Zahl. Und zwar schon seit langem – und über die Jahre weg in zunehmendem Mass.
11 Kirchen gibt es in der Kantonshauptstadt zu bestaunen und 11 Kapellen. In der Sankt-Ursen-Kathedrale gibts 11 Glocken, 11 Altäre, 11 Türen. Solothurn hat 11 Stadtplätze, 11 Steinbrüche, 11 Tore, 11 historische Brunnen und 11 Schanzen. Und Solothurn soll der 11. Stand der Eidgenossenschaft sein.
Über den Ursprung gibt es verschiedene Quellen. 1988, zur 1000-Jahr-Feier der Solothurner Märkte und zur Austragung der Solothurner Herbstschau – der elften, versteht sich – wurde ein vom Journalisten Werner Berger geschriebenes Büchlein zum Thema herausgebracht.
Daraus geht hervor, dass Solothurn 1252 erstmals geschichtlich erwähnt wurde und bald darauf über 11 Ratsmitglieder verfügte.

MIT DER STADTGESCHICHTE täglich konfrontiert und bestens vertraut ist Marie-Christine Egger. Seit Ende der 80er-Jahren führt sie Stadtführungen durch, in der Regel Theaterführung, bei denen sie sich mit Kostümen vergangener Zeiten kleidet und in «Ich»-Form erzählt und Touristen und Interessierte durch ihre Stadt führt. Eine ihrer Lieblingsrollen ist die der Madame de Coin, einer Patrizierdame, mit Reifrock und Perücke. Dabei erzählt sie vom prunkvollen Leben am Ambassadorenhof, von Puder und Parasiten.
In einer weiteren Rolle führt sie als Marketenderin mit der Trommelflöte durch die Gassen der Stadt. Und als Bettelweib erzählt sie aus der Unterschicht.
Total verfügt sie über –nein, nicht 11, sondern 30 verschiedene Kostüme.
Auf den Ursprung der Zahl 11 angesprochen, sagt Marie-Christine Egger, dass dieser bei den Zünften liege: «Im 14. Jahrhundert haben die Bürger 11 Zünfte gegründet. Und die wiederum haben dann 11 Alträte gestellt und in der St.-Ursen-Kathedrale 11 Altäre aufstellen lassen». Und sie taucht ein in vergangene Zeiten, erzählt vom keltischen Ursprung, wie die Römer Castrum Salodurum gründeten, von den Stadtheiligen Urs und Viktor, die enthauptet wurden, den Reliquien, der Wallfahrt und dem Einzug des königlichen Hochburgunds.
«Wir haben hier 2000 Jahre Weltgeschichte auf kleinstemRaum. Hier drehe ich mich dreimal um und kann dreimal etwas erzählen», sagt Marie-Christine Egger.Die Kompaktheit sei enorm.

AUF DIE 11 ZÜNFTE folgten also die 11 Alträte, daraufhin zweimal 11 Jungräte, dreimal 11 Kleinräte, sechsmal 11 Grossräte – und dann nahm der Solothurner Elferfokus zunehmends eine Eigendynamik an, bis zur spielerisch-kreativen Auslegung.
So ist denn Solothurn streng genommen nicht der elfte Stand der Eidgenossenschaft.
Denn auf die achtörtige Eidgenossenschaft folgten 1481 Freiburg und Solothurn, vorerst mit eingeschränkten Rechten. 1501 trat Basel ein und wurde den beiden in der Reihenfolge dann aber vorangestellt. Dadurch rückte Solothurn in den elften Rang.
Auch Marie-Christine Egger nimmt die Zahlenmanie mit einem Schmunzeln: «Ja, mit einem bisschen Fantasie lassen sich elf Brunnen zählen, wobei wir noch ein paar weitere haben.» Um die 50 Brunnen dürften es heute sein.
Doch was historische Brunnen betrifft, stimmt die Zahl. «Das vermutliche Bestreben Solothurns, seine monumentalen öffentlichen Brunnen auf 11 zu steigern, brachte es mit sich, dass es im Verhältnis zu seiner Grösse unter allen Schweizer Städten die brunnenreichste wurde», schreibt Fritz Wyss in seinem Buch «Die Stadt Solothurn».

DAS MEISTERWERK der «magischen 11» bildet die St.-Ursen-Kathedrale. Der Baumeister Gaetano Matteo Pisoni aus Ascona war 1762 von der Elfer-Atmosphäre dermassen angetan, dass er die Kirche darauf abstimmte. So misst der Glockenturm 6 x 11 Meter, im Turm hängen 11 Glocken und 11 Altäre schmücken die Kathedrale, die nur von einem einzigen Platz im Hauptgang sichtbar sind: vom elften schwarzen Stein aus. Auch der Künstler Paul Gugelmann liess sich von der Zahl inspirieren und schuf 1999 die «Solothurner Uhr»: Sie ist an der West-Fassade der UBS-Filiale am Amtshausplatz befestigt. Sie zählt nur elf Ziffern und um elf Uhr bimmeln die Glocken das Solothurner Lied.
Ob Historie, Magie oder Spleen, an der 11 führt in Solothurn kein Weg vorbei.
Die lokale Öufi Brauerei stellt Öufi-Biere und Öufi-Whisky her. Die «Grüne 11» nennt sich die Nachhaltigkeitsinitiative beim FC Solothurn, über dessen Anzahl Spieler pro Mannschaft wir uns an dieser Stelle aber nicht äussern.
Marie-Christine Egger führt zwar nicht eigens eine Elfer-Führung durch, doch sie baut die Thematik insbesondere bei den Mittelalter-Führungen ein (www.solothurn-stadtfuehrungen.ch). Für sie eines der spannendsten «Öufis» ist im Naturmuseum, einem der elf Solothurner Museen, auszumachen: «Das Foucaultsche Pendel bewegt sich hier jede Stunde um elf Grad».