Eine schöne Frau im Stress

Die Chefin des Mega-Events ist unter starken Druck geraten. Der BLC fasst zusammen

Athen 2004: IOC schlägt Alarm

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schlägt Alarm. Die Bauten für die Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen werden nicht rechtzeitig beendet. Es droht ein Chaos.

Rund 1000 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele 2004 in Athen sind in der griechischen Hauptstadt zwei als vertraulich eingestufte Briefe an das Athener Organisationskomitee (ATHOC) und die griechische Regierung bekannt geworden. Darin weist das IOC schonungslos auf Mängel und Versäumnisse hin. „Die Situation ist sehr gespannt“, heisst es in einem der von der Athener Zeitung „Kathimerini“
veröffentlichten Schreiben von Denis Oswald, dem Schweizer Chef des IOC-Koordinationskomitees.

Die Zeitung veröffentlichte darüber hinaus zwei Situationsberichte des IOC vom September dieses Jahres, auf denen es von „gelben“ und
„roten Karten“, die einzelnen Wettkampfanlagen zugeordnet werden, nur so wimmelt. Auf „rot“ stehen unter anderen die Anlagen für
Tennis, Reiten, Tischtennis und Turnen. „Gelbe Karten“ zeigte das IOC den Griechen für die Anlagen für Ringen, Judo, Modernen Fünfkampf, Badminton, Schwimmen, Rad, Taekwondo, Handball, Boxen und Beachvolleyball. Auf „gelb“ stehen Wettkampfstätten für Kanu, Rudern und Segeln.

Für all diese Sportarten bestehe die Gefahr, dass die Testwettbewerbe zu spät oder gar nicht stattfinden können. Zahlreiche Anlagen könnten nur noch im Schnellverfahren und als Fertigbau bereitgestellt werden.

Darüber hinaus droht eine Verdreifachung des Olympiabudgets. Dies könnte die wirtschaftliche Stabilität des Landes in Gefahr bringen, berichtete die Zeitung.

Dramatisch sei die Situation bei den Quartieren für Athleten, Journalisten, Offizielle und Zuschauer. Nur drei Prozent des Olympischen Dorfes sind bisher gebaut. Die Pläne für die Unterbringung der Journalisten würden fast jede Woche geändert. Die Hotels für Zuschauer seien noch nicht gebucht. Die Zimmer für die offiziellen Besucher reichten nicht aus. Einen Plan für den Verkauf von Eintrittskarten gebe es noch nicht.

Gerüchte, wonach ATHOC-Chefin Gianna Angelopoulos-Daskalaki kurz vor dem Rücktritt stehe, wurden von der Regierung dementiert. „Kathimerini“ berichtete jedoch, dass die Regierung unter Ministerpräsident Kostas Simitis das „Sydney-Modell“ übernehmen wolle. Demnach solle ein Olympia-Minister berufen werden, der sich ausschliesslich mit den Vorbereitungen auf die Spiele
2004 zu beschäftigen habe.

In diesem Fall würde Gianna Angelopoulos- Daskalaki nichts anderes übrig bleiben, als zurückzutreten, folgert das Blatt. Mit Spannung erwartet man nun in Athen den für den 22. und 23. November vorgesehenen nächsten Besuch der Koordinierungskommission.

CV (in Englisch)

angelopoulos

Gianna Angelopoulos – Daskalaki was born in 1955. She studied Law at the Aristotelian University of Thessaloniki. She actively pursued a political career; in 1986 she was elected Councillor in the Municipality of Athens. She was elected Member of Parliament in the Athens first Region Constituency for the New Democracy Party two times: in November 1989 and in April 1990.

In 1990 she resigned as a Member of Parliament after her marriage to businessman Theodore Angelopoulos. Since then she has been actively involved in the shipping business. She is a member of the Athens Bar Association. In 1994, she was named Vice – Chair of Harvard University’s „John F. Kennedy School of Government“.
In 1996 she was appointed President of the ATHENS 2004 Olympic Games Bid Committee.
In 1998 she was appointed Ambassador at Large by the Greek State.

As of May 2000, she is President of the Organising Committee for the Olympic Games ATHENS 2004.

Gianna Angelopoulos – Daskalaki has three children: two sons and a daughter.

Quellen:
www.tagi.ch
http://www.olympic.org/athens-2004-summer-olympics

BLC-Sports 07-2001: Der wahre König der Tour de France

Klaus Angermann ist der einzige deutsche Radsportreporter mit Kult-Qualitäten.
Eine Würdigung von Elke Wittich

Nein, vom Rennradfahren halte er in seiner Freizeit überhaupt nichts, bekannte der Eurosport-Kommentator Klaus Angermann kürzlich während des Giro d’Italia. Er setze sich lieber auf sein Mountainbike und fahre hinaus in die Natur. „Dort genieße ich eine schöne Schafsherde oder schnuppere im Wald an einem Pilz. Dann ist bei mir der Teufel los.“

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Klaus Angermann (links) bildet zusammen mit Tony Rominger ein Super-Duo.Für viele TV-Zuschauer ist Angermann der wahre König der Tour de France.

Für Angermann-Fans sind solche Sätze, so unverständlich sie Außenstehenden vielleicht auch vorkommen mögen, der einzige Grund, internationale Radsportereignisse auf dem Spartensender zu verfolgen. Denn während die Öffentlich-Rechtlichen während des Giro und der Tour de France neben der Kommentierung der Geschehnisse Volksbildung als ihre Hauptaufgabe ansehen und das Publikum mit ihrem Baedecker-Wissen über Kirchen, Ruinen und Agrikultur langweilen, gibt es auf Eurosport seit 1988 Informationen plus freies Assoziieren mit Angermann.

Das heißt, es geht um wunderschöne Sätze. Was jeder beliebige Reporter einfach nur als Ruhetag ankündigen würde, gerät Klaus Angermann zu einer ebenso kurzen wie prägnanten Beschreibung:
„Morgen ist der Tag des Waschens.“ Auch den möglicherweise falschen Eindrücken seines Publikums schon im Ansatz entgegenzuwirken, ist für den Radsportreporter sehr wichtig: „Das ist nicht etwa ein Geschwür bei Belohvosciks – er bringt den Helm nach vorn.“

Seit 1965 ist Klaus Angermann nun in jedem Jahr bei der Tour de France dabei, zunächst für das ZDF, nun für Eurosport, und dass er mit ihr alt geworden ist, merkt der mittlerweile 62jährige sehr wohl. Manchmal entladen sich die Probleme des Alterns dann in einem Stoßseufzer, wie damals, als er bei einer Siegerehrung bemerkte: „Die Jungfrauen der Ehre werden auch immer jünger.“

Nicht jeder kann solche Sätze offenbar gebührend schätzen. Ein „infernales Duo der TV-Kommentierung“ bildeten Klaus Angermann und sein Kompagnon, der ehemalige Radprofi Tony Rominger, bemerkte einmal die Sonntagszeitung in einem ziemlich kläglichen Versuch, süffisant
zu sein. Dabei füllen die beiden ihre Sendezeit hauptsächlich mit Hintergrundinformationen, und eben mit Anekdoten.

Angermanns Geschichten rund um die Radsportklassiker haben gegenüber den öffentlich-rechtlichen Erzählungen den unschätzbaren Vorteil, dass er sie fast alle selbst erlebt hat. Und die Großen der Sportart kennt er fast alle noch persönlich.

So kann sich Angermann sehr ausführlich darüber freuen, wenn er den ehemaligen norwegischen Star Dag Lauritzen in der benachbarten Kommentatorenkabine entdeckt, und manchmal überlässt er in solchen Fällen durchaus Rominger für eine Weile das Mikro, um den alten Freund herüberzuholen. Ob der will oder nicht.

Aber meistens wollen sie wohl, denn Angermann ist ein sehr freundlicher und höflicher Mensch, der niemandem etwas Böses will. Und der sogar, wenn er im Überschwang Tony Rominger einmal unterbricht, dies seinem Publikum sogleich erklärt: „Es ist das Temperament, dass wir uns ins Wort fallen; wir sind nicht unhöflich.“

Vor zwei Jahren schenkte ihm Bernard Hinault während der Tour sogar ein Rennrad, „für meinen deutschen Freund Klaus“, las Angermann gerührt vor. Wenn er jedoch eines nicht leiden kann, dann sind das Sportler, die sich nicht restlos verausgaben. Denn er gibt schließlich auch jeden Tag sein Bestes. „Du sprichst von vier Führenden, doch der eine betreibt Sabotage“, kann er sich z.B. über solche Radler ärgern, die sich von den anderen nur mitziehen lassen und selbst nichts zur Führungsarbeit beitragen.

Mindestens genauso verabscheut Angermann das Doping, genauer gesagt: Dopinggerüchte. Am liebsten würde er sie gar nicht erwähnen, aber er kennt seine Chronistenpflicht und beginnt meistens doch zu erzählen, sehr, sehr vorsichtig und immer mit dem Hinweis, dass auch für
Sportler die Unschuldsvermutung gelte. „Ich bin auch einer vielleicht der letzten Unverbesserlichen, die da noch an eine gewisse Ehrlichkeit im Sport, nicht nur im Radsport glauben.“

Angermann glaubt auch ganz fest daran, dass alle Nationen gut miteinander leben könnten, wenn sie sich nur ein kleines bisschen Mühe gäben. „Ich bekomme gerade eine Flasche Wasser hereingereicht, von meinem französischen Kollegen. Ja, das ist Völkerfreundschaft, so
funktioniert sie!“ kann er sich selbst über kleine Gesten freuen. Oder darüber, dass im Hotel de Gare, „seit dreißig Jahren unser kleines bescheidenes, aber doch so familiäres Zuhause“, von Anfang an internationaler Betrieb herrschte: „Da sahen wir viele, viele Zuschauer aus aller Herren Länder, es fehlten nur die Eskimos, eigentlich.“

Im Radsport „spielen jedoch so viele Rollen einen Faktor, dass es fast manchmal unmöglich ist, zu sagen, was wirklich geschieht“, und das kann sogar den ausgesprochenen Fachmann hin und wieder verwirren. „Aber ich glaube Armstrong ist alleine, Tony?“ „Nein, er hat unmittelbar vor sich entweder Livingston oder Hamilton.“ „Dann hab ich ’ne leichte Farbstörung, aber das kann natürlich passieren nach fünf Stunden Live-Übertragung.“

Angermann steht schließlich zu seinen Fehlern, und kann gut damit leben, wenn er hin und wieder mal verbessert wird: „Und Udo Bölts, der deutsche Meister kommt ins Ziel.“ Rominger: „Nein, das ist Dierckxsens!“ Angermann: „Ach, der belgische Meister, die Farben sind nur verkehrt herum.“

Und wo es so viele Namen und so viele Gesichter zu behalten gilt, da kann man sich nicht immer auch noch alle Fakten merken. Meistens gelingt es in solchen Fällen Tony Rominger, noch rechtzeitig einzugreifen. Wie vor zwei Jahren während der Tour de France: Guerini überquerte als Erster die Ziellinie, was Angermann den Aufschrei entlockte: „Und nun gewinnt schon wieder ein Holländer!“ „Aber Klaus, Guerini ist doch Italiener …“ wandte der Co-Kommentator ein, Angermann antwortete, nach einer längeren Pause: „Danke, Tony, dass du mich gestoppt hast.“

Manchmal jedoch kann selbst „der Tony“ nichts mehr ausrichten. Dann scheint Angermann so geistesabwesend, so außer sich zu sein, dass nichts mehr zu ihm durchdringt. „Ach Tony, du meinst, dass Once seine Führungsposition beibehalten will im Mannschaftsklassement?“ sagt er dann zum Beispiel.

Romingers Antwort ist ebenso kurz wie präzise: „Nein, Banesto führt.“ Nur wenig später hat Klaus Angermann diese Information offensichtlich schon wieder vergessen, er teilt den staunenden Zuschauern plötzlich aufgeregt mit: „Die Mannschaft Once macht im Feld das Tempo, um ihre Führungsposition im Mannschaftsklassement beizubehalten.“

In seiner gelegentlich auftretenden Bockigkeit gegenüber Tatsachen wird Angermann nur noch vom ehemaligen Radprofi Rudi Altig übertroffen, der in seinen gelegentlichen Live-Kommentaren selbst dann noch Recht zu haben versucht, wenn alle Fakten gegen ihn sprechen: „Cipollini geht nach vorne, will er etwa heute schon wieder gewinnen?“ Ein Kollege antwortet: „Aber Rudi, er hat doch gestern gar nicht gewonnen!“ Altig, sehr trotzig: „Naja, aber er hat’s versucht, oder?“

Im Gegensatz zu Altig und den meisten seiner Kollegen, die sich ausschließlich für eine einzige Sportart interessieren, ist Angermann aber kein Fachidiot. Seine besondere Liebe gilt, so hat er selbst einmal gesagt, „allen Disziplinen, die mit einem ‚R‘ anfangen“. Neben Radfahren sind das im Großen und Ganzen noch Rudern und Ringen.

Manche Fans allerdings schwärmen noch heute von den selbstgestrickten roten Ohrwärmern und Fausthandschuhen, die Angermann bei jedem Siegerinterview mit dem Rodler Georg „Schorsch“ Hackl trug. Und natürlich von Sätzen wie diesem: „Dritter ist er auf jeden Fall. Nein, das kann ich nicht sagen, das kann ich nicht sagen.“

Er wird es aber weiter sagen können, seine Fans, die mittlerweile Angermanns Namen neben denen der Radsportstars auf den Straßen der Tour de France verewigen, dürfen sich auf weitere vergnügliche Jahre mit ihrem Idol freuen. Eurosport hat sich zumindest die Rechte an der Tour bis zum Jahr 2004 gesichert. Und die ist ohne Klaus Angermann einfach nicht vorstellbar.

BLC-Recipes 06-2001-2: Orangen-Radieschen-Salat

1 EL Zucker
Salz
Saft von einer Zitrone
einige Tropfen Öl
4 mittelgrosse Orangen
12 grosse Radieschen

Orangen schälen, von den weissen Häutchen befreien und in Schnitze zerlegen. Die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Aus Zitronensaft, Öl Zucker und Salz eine Marinade anrühren, über Früchte und Radieschen giessen, miteinander mischen. Den Salat bis zum Servieren im Kühlschrank durchziehen lassen. Er eignet sich vorzüglich zu Geflügelgerichten.

BLC-Recipes 06-2001-1: Entenbrust mit Radicciofüllung

QUELLE
1 TL Olivenöl
1 EL Butter
1 TL Butter
1 kl Zwiebel
2 Schalotten
150 ml Rotwein
Salz, Pfeffer
150 ml Trockener Weisswein
FÜR DIE FÜLLUNG
50 g Bauchspeck
2 Rosmarinzweige
FÜR DAS FLEISCH
4 Entenbrüste
4 Köpfe Radicchio (1)
2 Köpfe Radicchio (2)

Für die Füllung die Hälfte der Schalotten und des Bauchspecks sehr fein würfeln. Butter und Öl erhitzen, Schalotten und Speck andünsten.

Die Radicchio-Köpfe (2) putzen und in zentimeterbreite Streifen schneiden. Zu den Schalotten und dem Speck geben, mit andünsten, salzen und pfeffern. Wenn der Radicchio zusammenfällt, mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
Die Haut der Entenbrüste rautenförmig einritzen, salzen und pfeffern. In der Mitte aufschlitzen, mit dem gedünsteten Radicchio füllen und zubinden.
Ofen auf 200oC vorheizen. Die Butter in einer ofenfesten Form erhitzen, Zwiebel fein hacken und mit den Rosmarinzweigen andünsten. Die gefüllten Entenbrüste in die Form setzen und von beiden Seiten anbraten. Mit Weisswein übergiessen und 10-15 Minuten im Ofen braten.

In der Zwischenzeit die Radicchio-Köpfe (1) vierteln und mit den übrigen Schalotten und dem Bauchspeck wie die Füllung garen. Alles zusammen auf einer vorgewärmten Platte servieren.

BLC-Sports 06-2001: EPO! –> EPO?

Die meisten von uns kennen es, dieses Wort: EPO
Wir alle finden es schlimm, wenn die grossen Rundfahrten im Radsport durch Dopingfälle (u.a. durch EPO) zur Lachnummer werden.
Die halbe finnische Langlauf-Nationalmannschaft musste wegen Missbrauch zurücktreten.

ABER:

Wer weiss schon, was EPO ist?
Wer weiss, wie EPO einem Sportler hilft?
Wer hat schon von EPO im Fussball gehört?

Einführung:
Seit vielen Jahren wird im internationalen Hochleistungssport das verbotene Dopingmittel Erythropoietin (EPO) verwendet. Mit dem Dopingskandal bei der Tour de France `98 wurde zum ersten Mal das Ausmaß von EPO-Doping sichtbar.
Bald wurde bekannt, dass auch in anderen Ausdauersportarten wie z.B. der Leichtathletik oder dem Schwimmen mit EPO gedopt wird. In Italien beschäftigt sich seit Ende 1999 die Staatsanwaltschaft mit der Aufklärung des „Falles Conconi“, der bislang als der bedeutendste nationale EPO-Skandal angesehen werden kann.
Wissenschaftler forschen intensiv nach EPO-Nachweisverfahren. Als Zwischenlösung könnten freiwillige Bluttests gelten, um individuelle Profile des körpereigenen Erythropoietin (EPO) zu erstellen.

Steckbrief: Erythropoietin
„Das Hormon Erythropoietin wird in den Nieren gebildet und wandert von dort in die Milz und ins Knochenmark, wo es die Produktion roter Blutkörperchen anregt. Mit der Zahl dieser Zellen wächst die Fähigkeit, Sauerstoff von der Lunge in die verschiedenen Gewebe des Körpers zu transportieren- und damit auch das Leistungsvermögen. Während bei gesunden Menschen täglich etwa 200 Milliarden rote Blutzellen neu gebildet werden, müssen besonders Nierenkranke mit einem Bruchteil dieser Zellen auskommen. Ständige Müdigkeit, Leistungsschwäche und Antriebslosigkeit sind die Folgen.
Schon lange bevor Erythropoietin (Epo) als Dopingmittel für Radfahrer in die Schlagzeilen geriet, hat das gentechnisch hergestellte Eiweiß weltweit die Lebensqualität hunderttausender von Dialysepatienten enorm verbessert. Weltweit erhalten etwa 350 000 Menschen regelmäßige Epo-Injektionen und viele, die zuvor ans Haus gefesselt waren, konnten wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Außerdem erspart das Medikament 98 Prozent dieser Patienten die Bluttransfusionen, die in der Vergangenheit trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
immer wieder zu Infektionen führten – beispielsweise durch Hepatitis-Viren.

Menschen, die vor einer größeren Operation das Infektionsrisiko durch eine Transfusion mit fremdem Blut vermeiden wollen, wird heute in vielen Kliniken die Möglichkeit der Eigenblutspende geboten: Wenige Tage vor dem Eingriff erhalten sie dann eine Spritze mit Epo, was die Ausbeute der „Bluternte“ deutlich verbessert. Bei der Operation kann dann auf die eigenen Konserven zurückgegriffen
werden. Bei einigen Zeugen Jehovas erlaubte Epo lebensrettende Eingriffe, die sonst wegen der Ablehnung von Transfusionen aus religiösen Gründen nicht möglich gewesen wären.“ (Michael Simm)

„Das Hormon Erythropoetin (EPO) steuert die Proliferation und Differenzierung der erythropoetischen Vorläuferzellen. Es ist relativ hitze- und pH-unempfindlich und wird überwiegend in den den Nieren und in geringem Maße in der Leber gebildet. Bei akutem Blutverlust oder Abfall des arteriellen O2-Druckes steigt die EPO-Aktivität im Blut innerhalb weniger Stunden an und erreicht nach 1-3 Tagen einen Maximalwert. Auch bei Fortdauer des hypoxischen Reizes nimmt die EPO-Aktivität in der Regel wieder ab. Daher können mäßig
erhöhte Werte bei chronischer Anämie oder Hypoxie nicht sicher mit Spitzenwerten bei akuter Hypoxie verglichen werden. Da die EPO-Synthese tagesrhythmischen Schwankungen, mit einem Maximum um Mitternacht und einem Minimum in den Morgenstunden, unterworfen ist empfehlen sich für Verlaufskontrollen feste Entnahmezeiten.
Während der Schwangerschaft steigt der EPO-Spiegel auf das 3-4-fache an. Eine Alters- oder Geschlechtsabhängigkeit sowie zyklusbedingte Schwankungen wurden dagegen nicht beschrieben.“ Dr. med. Claus Fenner

EPO – Doping im Radsport
Ich bin überzeugt, dass einige Radsportler verbotene Substanzen nehmen. Ich habe dies in meiner eigenen Karriere schon erlebt. Ich musste teilweise das Zimmer mit Fahrer teilen welche ihren Körper richtiggehend ruinierten. Ich bin aber überzeugt, dass gute Leistungen ohne Doping möglich sind. Während meiner Sport-Karriere kann ich mit gutem Gewissen behaupten, nie verbotene Substanzen genommen zu haben. In diesem Zusammenhang ist es für nicht Spitzensportler wichtig zu wissen, dass Radsportler sehr wohl wissen was
Doping ist, die Wirkung und Nebenwirkung der fraglichen Produkte meistens seriös abklären und verbotene Substanzen mit grosser fachlicher Kompetenz erkennen. Dies ist wichtig um überhaupt seriös Spitzensport zu betreiben.

Das Problem liegt meiner Meinung nach nicht alleine bei den Fahrern, sondern auch bei den Verantwortlichen sowohl auf der Seite der Verbände, als auch bei den Organisatoren.

Das zur Zeit brennendste Thema ist das EPO. Es gibt einige Leute welche kein EPO brauchen und trotzdem relativ hohe Hämatokit Werte besitzen. Solche Fahrer sind aber in der Minderheit, sie brauchen kein EPO, sie haben eine erhöhe Ausdauerleistungsfähigkeit und sind gegenüber normalen Rennfahrern bevorteilt. Dass die demnach benachteiligten zu Möglichkeiten greifen, welche Ihre Leistung an diese Fahrer angleichen ist verständlich. Die Reglemente müssten aber gerechter sein. Wenn Hämatokrit -Werte als Grenzwerte vorgegeben werden (bei den Herren 50%) hat man bei einer Rundfahrt mit einem Wert von 40% keine Chance. Wenn aber während der Rundfahrt von 3 Wochen nicht mit Mitteln nachgeholfen wird, so ist bedingt durch die Intensive Leistung gegen Ende einer 3-wöchigen Rundfahrt der Wert automatisch ca. 10 Punkte tiefer, auch bei den von Natur aus bevorteilten. Die Reglemente (verlangen) begrenzen aber immer 50%. Einen Dopingmissbrauch durch EPO konnte in der Vergangenheit nur bei den Dummen nachweisen welche sich erwischen liessen. Fahrer welche nicht mit höheren Werten als zulässig erwischt werden sind nur durch aufwendige (nicht übliche) Untersuchungen zu überführen. Ich persönlich erachte es als Unsinn EPO als Produktespezifikation in der Dopingliste zu führen, ohne die geeignete Nachweismethode zu besitzen. Es ist aber sicher sinnvoll den Hämatokrit -Wert zu begrenzen. Dies dient im besonderen der Gesundheit der Fahrer, und beugt anderen noch viel dümmeren und unethischeren Massnahmen vor. Es gibt durchaus denkbare Möglichkeiten die roten Blutkörperchen
mit anderen Massnahmen als durch EPO spritzen zu erhöhen. Leider sind wie eingangs erwähnt die Verantwortlichen schneller bereit, Sanktionen zu ergreifen, als gerechte Reglemente auszuarbeiten und durchzusetzen. Fairen Sport heisst nämlich auch, dass alle gleich behandelt werden. In den Dopinglisten ist auch Koffein als Produkt enthalten. Damit dies Sinn macht wurde ein Grenzwert angegeben. Das bedeutet einen Kaffee darf man trinken ohne sanktioniert zu werden.
Als anfangs 1998 im Radsport die Hämatokritwerte begrenzt wurden, weilman EPO bis dahin nicht nachweisen konnte, so wurde dies bei den Spitzenfahrern als faktische Legalisierung des EPO verstanden. Hier haben es die Verantwortlichen klar versäumt auf die effektiven Tatsachen hinzuweisen.

Ungeachtet der Problematik haben Dopingkontrollen ihren Sinn, da sie durch die damit verbundene Diskussion auf die begrenzte Wirksamkeit der einzelnen Substanzen aufmerksam machen und damit verdeutlichen, dass individuelle Höchstleistungen
letztlich doch nur durch eine entsprechende Trainingsarbeit und nicht durch die Einnahme einer vermeintlichen „Wunderdroge“ erreicht werden können.

Das Dopingverbot wie wir es heute kennen versucht den ethischen Grundsätzen, sportpsychologischen- und sportpädagogische Argumenten gerecht zu werden.Die wichtigste Grundlage des Dopingverbotes liegt aus sportmedizinischer Sicht sicher in der potentiellen Gefährdung der Gesundheit der Sportler.

Um Glaubwürdig zu bleiben müssen also zukünftige Verbote oder Gesetze welche das Doping betreffen auf diese Argumente Rücksicht nehmen.
Das EPO Problem ist nur ein Punkt in dieser Geschichte. Gerade in Hinblick auf die Gefährdung der Gesundheit müssen kompetente Leute mit dieser Aufgabe betraut werden, denn was in der letzten Zeit für falsche Aussagen auf diesem Gebiet gemacht wurden, lässt an der Glaubwürdigkeit von Ärzten zweifeln. Gerade diese Berufsgruppe müsste sich aber um die gesamte Problematik bemühen, den sie sind die wahren Sünder in der Vergangenheit. Dass die Justiz in Frankreich Ihre Gesetze durchsetzt ist richtig. Aber sind Gesetze sinnvoll, wenn nicht alle gleichzeitig kontrolliert werden? Müssten nach diesen Gesetzen nicht auch in gewissen Chefetagen Kontrollen durchgeführt werden? Sind die Apotheker welche Dopingmittel (rezeptfreie Produkte) verkaufen nicht Doping-Händler ? Doping ist nicht ein Wort welches nur im Sport Verwendung findet! Jeder Mensch welcher Doping nimmt ist gedopt!

Was die Gesetzgebung anbelangt muss man sich in der heutigen Gesellschaft die Frage stellen „Was wollen wir eigentlich“ Gerechtigkeit, Fairness und Ethik sollten die Eckpfeiler der Gesetze sein. Aber diese Schlüsselworte werden von allen Menschen anders Interpretiert. Medikamente dürfen aus ethischen Überlegungen nur aus Medizinisch indizierten Gründen verabreicht werden. Müsste man demnach alle Ärzte welche Schönheitsoperationen oder prophylaktische Massnahmen treffen oder Forschung betreiben einsperren?
Konsequenterweise schon, denn Sportärzte welche bereit sind Medikamente einzusetzen um die Gesundheit eines Sportlers zu erhalten sind in den Augen der Dopinggesetze, und der Öffentlichkeit Verbrecher und werden in Frankreich eingesperrt. Wo hier Ethisch richtige Ansätze sind, welche vom Fairness-Prinzip gestützt werden, lässt sich einfach sagen. Mit Sicherheit können die oberflächlichen Presse-Berichte im Juli 1998 nicht zu einem solchen Ansatz beitragen. Eine Kommission aus Personen welche mit der Problematik vertraut
sind, würde sicher Lösungen erbringen, welche dem Sport das Ansehen zurück bringt. Eine solche Kommission müsste aber auch dem Gleichberechtigungs-Prinzip folgend wirtschaftliche Zusammenhänge berühren und dies dürfte den Politikern sicher missfallen, wenn man dabei an die Wettbewerbsgesetze denkt.Aus diesem Grund stellt sich wieder einmal die Forderung, dass die Sportinteressierten
eine stärkere Lobby in der Politik haben müssten, um wirkliche Veränderungen durchzusetzen.
Daniel Müller, im Juli 1998

EPO im Fussballsport?!
Den Gebrauch von EPO im Fussball kann sich (Wilfried Kindermann) … dagegen nicht vorstellen (FAZ, 26.7.99). Dessen Anwendung wäre nicht so wirkungsvoll, weil im Fussballsport die Leistungsanforderungen viel komplexer sind. Im Radsport macht Ausdauer vielleicht 95 Prozent der Leistung aus, bei einem Fussballer ist sie nur einer von mehreren Faktoren (FAZ, 26.7.99). Der belgische Mediziner Michel D’Hooge warnt zwar wie Wilfried Kindermann vor zu vielen Terminen der Nationalspieler und vertritt zudem die Auffassung, dass Doping im Fussball noch kein über die Maßen gravierendes Problem sei (FAZ, 28.9.99).
Aber: Der immer wieder gern gepflegten Vermutung, Doping bringe im Fussball nichts, kann D`Hooge gar nichts abgewinnen. Er ist davon überzeugt, ohne es beweisen zu können, dass es auch in seinem Sport genügend Epo-Konsumenten gebe (FAZ, 26.9.99).

Bezüglich des Einsatzes von Erythropoietin (EPO) in einigen Ausdauersportarten machte der französische Arzt Gérard Dine in einem Gespräch mit „Le Monde“ eine bemerkenswerte Aussage: … seit 1995 seien in den Ausdauersporten wie Skilanglauf, Radsport und Langstreckenlauf alle internationalen Spitzenleistungen nur noch mit dem Gebrauch von EPO erklärbar (FAZ, 11.5.99).
Dieter Baumannn schreibt in seinem Beitrag für die STZ (18. 11.98): „Für Epo gibt es keine Kontrolle, und damit stehen alle Ausdauerathleten unter Verdacht.“

Andreas Breidbach, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Biochemie an der Deutschen Sporthochschule Köln (Leiter.* Wilhelm Schänzer) wird in der FAZ (8.5.99) zitiert: „Es wäre hilfreich, wenn man den Leuten, die (verbotenerweise) EPO gebrauchen, wenigstens ein schlechtes Gefühl geben könnte.“ Zudem hält er „die derzeitigen Testverfahren auf der Basis des Hämatokritwertes … wie sie vom internationalen Radsportverband sowie im Skilanglauf und im Biathlon praktiziert werden … für ungeeignet, um den Missbrauch (von) EPO nachzuweisen (FAZ1 8.5.99). Hämoglobin wäre besser sagte … (Olympiaarzt) Joseph Keul. „Es ist leichter zu messen und verändert sich nicht im Teströhrchen (FAZ, 8.5.99). Dahingehend äußert sich auch der französische Sportarzt Gérard Guillaume in „Le Monde“; (24.7.99): Der Hämatokritwert ist nur ein Parameter, …“. „Man könnte auch den Hämoglobinwert angeben. Das ist interessant, selbst wenn die Schwankungen nicht so signifikant sind“.
A. Donati teilt in einem Interview mit dem „Spiegel“ (24. 1.2000) mit: „Statt nur den Hämatokritwert zu messen, werten wir in Italien
jetzt fünf Parameter der Blutproben aus“.

QUELLEN:
www.leistungssport.com
und http://www.tu-bs.de

Nachfolgend zum Download das Doping-Tagebuch des Radfahrers Tyler Hamilton, welches beschlagnahmt wurde. (aus der NZZ am Sonntag vom 27. August 2006)

Doping-Tagebuch Tyler Hamiltion

BLC-Recipes 04-2001: Pikante Reiskroketten

1 EL Wasser (1)
QUELLE
1 Knoblauchzehe
2 Eier
0,5 EL Butter
1 mittl Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 Pr Cayennepfeffer
100 g Knollensellerie
0,5 TL Curry
0,5 l Wasser (2)
300 g Naturreis
1,5 Gemüsebrühewürfel
100 g Walnusskerne od. Haselnüsse
1 EL Majoran, (frisch oder getr.)
4 EL Kräuter; Petersilie, – Schnittlauch, Kerbel, – Sellerieblatt
1 TL Delikata; = Gewürzmischung – aus dem Reformhaus
Kräutersalz; auf Wunsch
Butter; zum Ausbacken
Nach: Ingrid Früchtel – Das neue vegetarische – Kochbuch/Gräfe
und Unzer – Erfasst: Edwin Litterst – 10.12.95

Die Zwiebel schälen, feinhacken und in Butter und Wasser (1) glasig anbraten. Den Reis in einem Sieb unter fliessendem Wasser abspülen, mit dem Wasser (2), den Brühwürfeln und dem Lorbeerblatt zu den Zwiebeln geben. 10 Minuten kochen lassen, dann das Lorbeerblatt herausnehmen. Noch etwa 35 Minuten bei geringer Hitze garen, bis der Reis die ganze Flüssigkeit aufgenommen hat.
Die Eier verquirlen und unter den Reis mischen. Den Sellerie waschen, in Stücke schneiden, dünn schälen und fein reiben, ebenso die Nüsse. Alles mit dem Reis vermengen. Die Knoblauchzehe schälen, durchpressen. Den Reis mit dem Knoblauch, den feingehackten Kräutern, den Gewürzen und eventuell noch mit Kräutersalz pikant abschmecken.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, jeweils 1 Esslöffel Reismasse hineingeben und flache Küchlein daraus formen. Die Kroketten auf beiden Seiten langsam goldbraun braten.
Das passt dazu: eine grosse Rohkostplatte oder viel grüner Salat und Champignons oder gedünstetes Gemüse.
VARIANTE REISBRATEN CORDON BLEU:Zwischen zwei fertigen Kroketten 1 Scheibe Butterkäse oder Räucherkäse legen. Die Kroketten noch einige Minuten in der zugedeckten Pfanne ziehen lassen, bis der Käse zu schmelzen beginnt (für diese Variante eventuell den Reis sparsamer salzen, weil der Käse meistens ziemlich salzig ist).
Tomatensauce und Geldsalat oder roher Rosenkohlsalat schmecken gut dazu.
Zubereitungszeit 30 Minuten, Garzeit 45 Minuten, 525 kcal/Person.

Dazu empfiehlt der Chair ein kaltes Bier.

BLC-Sports 04-2001: Anna Kournikova (Special)

Biographie Anna Kournikova – Gut, oder nur schön?

Anna Kournikova wurde am 7. Juni 1981 in Moskau (Russland) geboren. Bereits mit 5 Jahren machte sie ihre ersten Schläge mit den Tennis-Saiten. Anna’s Fähigkeiten wurden schnell entdeckt und so kam sie mit 7 Jahren begleitet von ihrer Mutter Alla an die Nick Bollettieri’s Tennis Academy (Florida,
USA), wo sie für die Weltrangliste fit gemacht wurde. Bolletieri hat übrigens auch Andre Agassi zum Weltklassespieler gemacht. Erst 1997 zog Kournikova nach Miami und und fand Trainer Pavel Slozil.

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Schon mit jungen Jahren konnte sie mit starkem Tennis überzeugen.
Mit 14 Jahren gewann sie im Federation Cup für ihr Land und stellte zudem den Rekord als jüngste Spielerin in einem Länderspiel auf. 1995 schloss sie bei den Junioren als die weibliche Nummer 1 ab. Bereits ein Jahr später war sie eine Profispielerin und nahm bei den US Open teil, ihrem ersten Grand Slam Turnier. Den ersten Titel als Professionelle gewann sie ein Jahr darauf bei den Women’s Circuit satellite event in Midland (Michigan, USA).

 

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Den Einzug in die TOP 10 schaffte sie zum ersten Mal 1998, als sie einen langen Sieges-zug antrat und selbst die damalige Nummer 1 Martina Hingis schlug. Die darauffolgende Zeit war gemischt. Mit mittleren bis sehr guten Ergebnissen schlug sie sich durch das Feld. So konnte sie an der Seite von ihrer neuen Doppelpartnerin Martina Hingis die Doubles Championships für sich entscheiden und so den ersten Grand Slam Titel bei den Australian Open holen.

Facts
Name: Anna Kournikova
Geburtstag: 7. Juni 1981
Geburtsort: Moskau (Russland)
Größe: ca. 1.70m
Gewicht: ca. 51 kg
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: blond
Wohnort: Bradenton (Florida)
Mutter: Alla
Vater: Sergei
alter Coach: Nick Bollettieri
neuer Coach: Pavel Slozil
Profi seit: Oktober 1995
spielt: rechtshändig
Hobbies: Lesen, Musik, TV

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BLC-Recipes 03-2001: Guinness Shake

yield: A jug

A creamy classic, great with an I-tal zoot…

ingredients:

  • 1 330ml bottle of Guinness (or stout)
  • 1 pint of milk
  • 2/3 eggs
  • 3 drops of vanilla essence
  • half a nutmeg
  • can of vanilla Nutrament (not Nurishment, but that’s all was left at the shop)
  • some condensed milk

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1punchingredients2
Grab the bowl and beat the eggs (now, Slim reckons that you gotta get rid of those wierd, white umbilical-cord
bits that come in eggs, apparently known as ‚eyes‘. He’s a pro-chef, so he should know!)

 

2
punchingredients3Slowly pour the milk in and stir (don’t whisk it)

 

 

 

 

3
punchingredients4…Shit man, we need a bigga jug…

 

 

 

4
punchingredients5
Follow with the Guinness…

 

 

 

5
punchingredients6
…next the Nutrament…(yeah barse; Nurishment just ain’t the same)

 

 

 

6
punchingredients7.
..then add drops of vanilla essence to taste…

 

 

 

7
punchingredients8…and grate in a little nutmeg…

 

 

 

 

8
punchingredients9
Finally add the condensed milk according to taste.

 

 

 

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Stick in the fridge for an hour…

 

 

 

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…and then servce with ice…nice!

BLC-Recipes 03-2001: TRADITIONAL IRISH BACON AND CABBAGE

INGREDIENTS

  • 1 Shannon Traditional Slab Bacon (1 1/4 – 2lb)
  • 1/2 green cabbage and 1/2 white cabbage
  • 8 potatoes (peeled)
  • Salt and pepper

METHOD
Remove slab bacon from plastic bag. Cover with cold water. Bring to boil and drain. Cover with fresh cold water. Bring to boil and then simmer for 25 minutes per 1lb plus 25 minutes over. Remove outer leaves of cabbage. Cut in half, add to the saucepan and simmer for the last 20 minutes. Remove bacon to chopping board and carve into thin slices. Drain cabbage, season with salt & pepper, chop and add a knob of butter. Serve the bacon with the cabbage and boiled potatoes and parsley sauce.

PARSLEY SAUCE INGREDIENTS:

  • 1/4 cup butter
  • 3 tablespoons flour
  • 1/4 cup cabbage stock
  • 11/4 cups milk
  • 1/2 cup finely chopped parsley
  • Pepper

METHOD
Melt butter in saucepan and stir in flour to make roux. Cook without browning over medium heat for 1 or 2 minutes. Gradually add cabbage stock, then milk. Bring to boil and stir for a few minutes. Add parsley and season to taste with pepper.
Makes about two and a half cups.
Serves 4

BLC-Movies 03-2001: Blade Runner

Blade Runner
blade_runner_xlgKabel 1 bringt uns mal wieder in den Genuss eines genialen Klassikers. Heute Dienstag, 20. März 2001 um 20.15 Uhr flimmert einer der besten SF-Filme aller Zeiten aus dem Jahr 1982 über den Äther. Wer kennt ihn nicht, „Blade Runner“. Egal, diesen Film kann man sich ohne Probleme mehrmals ansehen. Man entdeckt jedes Mal wieder einen neuen Aspekt in dem Meisterwerk von Ridley Scott.
Über die Story muss ich wohl keine grossen Worte verlieren, sie dürfte hinreichend bekannt sein. Detektiv Rick Deckard (Harrison Ford) ist ein Replikantenjäger im LA des Jahres 2019. Als er die Replikantin Rachael eliminieren soll, verliebt er sich in sie. Die entscheidende Frage, die sich Deckard stellen muss – „Bin ich selbst ein Replikant?“ – wird nicht abschliessend beantwortet. Genau das macht den Reiz des Filmes aus. Ich denke er ist einer. Und was denkt Ihr?

Fazit: Unbedingt reinziehen!!!

Öti’s Oscar-Tip
Nun ist es bald wieder so weit. Noch 5 Tage, dann feiert sich Hollywood wieder einmal selbst und wir dürfen uneingeschränkt daran Teil haben. Die Oscar-Nacht steht vor der Tür. In der Nacht von Sonntag auf Montag (PRO7 live ab 02.00 Uhr) werde auch ich vor dem Fernseher sitzen/liegen und die Entscheidung verfolgen. Höchste Zeit also, dass wir uns Gedanken über die möglichen Gewinner und Verlierer machen:

Category Oeti’s Tip
Best motion picture of
the year
Traffic
Achievement in directing Steven Soderbergh “Traffic”
Performance by an actor
in a leading role
Ed Harris in “Pollock”
Performance by an actor
in a supporting role
Benicio Del Toro in “Traffic”
Performance by an actress
in a leading role
Julia Roberts in “Erin Brockovich”
Performance by an actress
in a supporting role
Frances McDormand in
“Almost famous”