Fahrenheit 911

April 21, 2004

Friends,

I just got word that my new film, „Fahrenheit 911,“ has been selected by the Cannes Film Festival to premiere there in competition next month!

This is only the second time in the last 48 years that a documentary has been chosen to be in the main competition (the first being „Bowling for Columbine“ in 2002) — and, in fact, another documentary has also been chosen for this year.
The non-fiction film revolution rolls on!

I am deeply honored by this announcement, considering it comes from our mortal enemy, the French.

This year’s jury in Cannes is headed by Quentin Tarantino and also includes director Jerry Schatzberg, Kathleen Turner, Tilda Swinton and others.

„Fahrenheit 911“ will be in theaters across the U.S. (and the rest of the world) this summer. More info, gossip and all the juicy details to follow…

Thanks everyone for your support.

Michael Moore

BLC-Movies 03-2001: Blade Runner

Blade Runner
blade_runner_xlgKabel 1 bringt uns mal wieder in den Genuss eines genialen Klassikers. Heute Dienstag, 20. März 2001 um 20.15 Uhr flimmert einer der besten SF-Filme aller Zeiten aus dem Jahr 1982 über den Äther. Wer kennt ihn nicht, „Blade Runner“. Egal, diesen Film kann man sich ohne Probleme mehrmals ansehen. Man entdeckt jedes Mal wieder einen neuen Aspekt in dem Meisterwerk von Ridley Scott.
Über die Story muss ich wohl keine grossen Worte verlieren, sie dürfte hinreichend bekannt sein. Detektiv Rick Deckard (Harrison Ford) ist ein Replikantenjäger im LA des Jahres 2019. Als er die Replikantin Rachael eliminieren soll, verliebt er sich in sie. Die entscheidende Frage, die sich Deckard stellen muss – „Bin ich selbst ein Replikant?“ – wird nicht abschliessend beantwortet. Genau das macht den Reiz des Filmes aus. Ich denke er ist einer. Und was denkt Ihr?

Fazit: Unbedingt reinziehen!!!

Öti’s Oscar-Tip
Nun ist es bald wieder so weit. Noch 5 Tage, dann feiert sich Hollywood wieder einmal selbst und wir dürfen uneingeschränkt daran Teil haben. Die Oscar-Nacht steht vor der Tür. In der Nacht von Sonntag auf Montag (PRO7 live ab 02.00 Uhr) werde auch ich vor dem Fernseher sitzen/liegen und die Entscheidung verfolgen. Höchste Zeit also, dass wir uns Gedanken über die möglichen Gewinner und Verlierer machen:

Category Oeti’s Tip
Best motion picture of
the year
Traffic
Achievement in directing Steven Soderbergh “Traffic”
Performance by an actor
in a leading role
Ed Harris in “Pollock”
Performance by an actor
in a supporting role
Benicio Del Toro in “Traffic”
Performance by an actress
in a leading role
Julia Roberts in “Erin Brockovich”
Performance by an actress
in a supporting role
Frances McDormand in
“Almost famous”

BLC-Movies 03-2001: The Big Lebowski

Willkommen!

Willkommen zur ersten Ausgabe von BLC-Movies. Ziel dieser Kolumne ist, in regelmässigen Abständen über interessante und erwähnenswerte Filme zu berichten. Dabei werde ich mich weder auf ein bestimmtes Genre, noch auf eine bestimmte Art von Filmen (Mainstream, Indie, Dogma, Box-Office-Hits, Classics, u.s.w.) festlegen. Ich bin nämlich der Meinung, dass sowohl ein absolut innovativer Indie-Film, als auch ein Hollywood-Mainstream-Movie sehenswert sein kann. Man muss gegenüber allen Seiten offen sein, um die faszinierende Welt des Films in ihrer ganzen Grossartigkeit erfassen und geniessen zu können. Einzige Bedingung für einen Beitrag in BLC-Movies ist, dass der besprochene Film in nächster Zeit entweder im Kino oder im TV zu sehen ist. Ich wünsche Ihnen, verehrter Leser, viel Spass bei der Lektüre meiner Kolumne und bin auch immer offen für Ihr Feedback. Viel Spass beim Filmeschauen!

The Big Lebowski
MV5BNTU3NzY2MTM5M15BMl5BanBnXkFtZTcwNDM4MTkxMQ@@._V1__SX640_SY720_Ich habe das Glück, meine Kolumne gleich mit einem absoluten Klassiker beginnen zu dürfen. The Big Lebowski ist ein weiteres Meisterwerk der Coen-Brothers Ethan and Joel Coen (Barton Fink, Fargo). Die beiden Genies haben ein weiteres Mal Ihre unglaublich stark agierende Stammbesetzung mit John Turturro, John Goodman und natürlich Steve Buscemi („he’s kind of funny looking“) zusammengetrommelt und mit der Besetzung von Jeff Bridges als Jeff „The Dude“ Lebowski noch komplettiert und sogar verbessert.
Der Film nimmt sich bedeutend harmloser aus als sein Vorgänger „Fargo“. Deswegen überzeugt er aber nicht minder, im Gegenteil, genau diese vermeintliche Harmlosigkeit lässt einen über die Absurdität des Films/Lebens eingehender nachdenken.

Zur Handlung: The Dude ist ein unglaublich fauler Mensch, vielleicht der faulste überhaupt. Er wird erst aus seiner absoluten Gleichgültigkeit gerissen, als ihn eines Tages einige schräge Typen in seiner Wohnung überfallen und auf seinen Teppich pinkeln. Das ganze geschieht aus einem Missverständnis heraus: Die Typen verwechseln den Dude mit seinem Namensvetter, einem Millionär, der ihnen angeblich Geld schuldet. Der Dude würde die ganze Geschichte vergessen, wäre da nicht sein vollgepinkelter Teppich. Angestachelt von seinem Freund, dem durchgeknallten Vietnam-Veteran Walter (grandios: John Goodman), beschliesst er, von seinem Namensvetter „Big Lebowski“ Ersatz für seinen Teppich zu fordern. So richtig aus den Fugen gerät die Sache allerdings erst, als die nymphomanische Frau von „Big Lebowski“ entführt wird, und dieser den Dude engagiert, um das Lösegeld zu überbringen…

Viel Spass mit dem Dude und seinen Freunden!