BLC-Travel Prag – 24.-26.11.2017

Dieses Jahr führt uns die traditionelle BLC Reise nach Prag. Nachfolgend einige Eindrücke während der Reise entstanden.

Der Flug verlief ohne Probleme, in Prag angekommen wurde uns sofort ein Grossraumtaxi organisiert welches uns direkt ins Zentrum zu unserem Hotel brachte.

Im Hotel gab es einen gratis Welcome Drink in Form eines schönen Pilsener Urquells, bevor wir uns auf einen kleinen Stadtrundgang begaben.

Erstes Ziel war die Karlsbrücke, die wir nicht ganz alleine überquerten. Sehr schöne Aussicht auf die Stadt auf beiden Seiten der Moldau.

Nach der Überquerung der Brücke fanden wir das nette Restaurant «U Mecenáše» in dem wir uns ein dunkles Bernard gönnten, ebenfalls ein lokales Bier.

Danach begaben wir uns per Taxi zu dem Lokal in dem wir unser Abendessen reserviert haben. Nachdem wir im «La Ro-tonde» (http://larotonde.cz) Platz genommen hatten, studierten wir die Speisekarte. Das war nicht ganz einfach, das Angebot bestand aus 5 oder 6 Gängen mit der Wahlfreiheit beim Hauptgang. Die Entscheidung fiel uns nicht ganz leicht, deshalb entschieden wir uns für sowohl als auch. Also nahmen wir alles inkl. beider Hauptgänge. Und dazu tschechischen Wein, der war wirklich gut. Das Essen war fantastisch, der Service auch, ausser dass sie das Timing mit dem Wein nicht so im Griff hatten, aber aufgrund der Qualität im Allgemeinen konnten wir das verschmerzen.

 

Am zweiten Tag spazierten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zur Prager Burg hinauf. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über Prag. Allerdings muss man sich den Eintritt in die Burg hart verdienen, eine lange Warteschlange für die Sicherheitskontrolle, beinahe wie am Flughafen.

Danach fanden wir das gemütliche «Malostransky Hostinec» in einem Kellergewölbe und haben dort typisch tschechisch zu Mittag gegessen.

In Prag darf natürlich auch ein Besuch des berühmten «U Fleku» nicht fehlen. Kaum hingesetzt, schon hat man ein schwarzes Bier vor sich. Bestellen muss man hier nicht, man muss nur sagen wenn man nichts mehr will. Ebenso geht es mit dem Becherovka…

Nach einigen Bierchen und sonstigem mussten wir dann das urige Lokal wieder verlassen, da wir ja eine Reservation für das Abendessen hatten. Zum Restaurant fuhren wir dann mit dem Taxi, da es doch in gewisser Distanz lag.
Im Restaurant «Restaurant Peklo» geht es erst einmal hinunter ins Kellergewölbe.

Das Kellergewölbe des Restaurant Peklo

Dieses ist wunderschön und sehr speziell. Dort gab es dann diverse Tschechische Spezialitäten und einen hervorragenden Geigenvirtuosen der uns zusammen mit seinem Gitarristen fast alle Musikwünsche erfüllte.

Am dritten Tag schlenderten wir noch ein bisschen durch die Stadt und vertrieben uns die Zeit bis zum Abflug im «Vytopna Railway Restaurant» am Wenzelsplatz. Das muss man natürlich in Prag auch gesehen haben. Hier werden die Getränke von Modelleisenbahnen serviert welche im ganzen Restaurant herumfahren, sogar in die Küche. Das war wirklich lustig und wir freuten uns wie kleine Kinder als der Zug an unseren Tisch kam.

Hier noch ein paar weitere Eindrücke unseres diesjährigen BLC-Travel:

BLC-Travel Prag - 24.-26.11.2017

Bierkulturstadt Ehingen

Ehingen (Donau) ist eine Stadt im Südosten Baden-Württembergs, etwa 23 Kilometer südwestlich von Ulm und 67 Kilometer südöstlich von Stuttgart. Sie ist die größte Stadt des Alb-Donau-Kreises und Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. Januar 1974 ist Ehingen Große Kreisstadt (die einzige im Alb-Donau-Kreis). Mit den Nachbargemeinden Griesingen, Oberdischingen und Öpfingen ist die Stadt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. Der Teil der Ehinger Gemarkung auf der Albhochfläche (33,8 %) gehört zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Von 1346 bis 1805 gehörten Stadt und Umland zu Vorderösterreich, wovon noch heute das Ständehaus am Marktplatz Zeugnis gibt.

Ehingen hat insgesamt vier kleine, wirtschaftlich unabhängige Bierbrauereien und bezeichnet sich selbst, nach dem Gewinn des „Touristischen Ideenwettbewerb Genießerland Baden-Württemberg“, als Bierkulturstadt.

Dies veranlasste einige Mitglieder des BLC dies einmal vor Ort zu überprüfen. Deswegen machen wir uns heute am 16. Juni 2017 auf den Weg an die Donau.

Die ersten Eindrücke der Stadt entsprechen den Erwartungen. Ein hübsches Städchen mit herzigen Biergärten. Das Bier der lokalen Kleinbrauereien ist sehr gut und hebt sich von der grossen Masse ab!

Nach einem kurzen Stadtrundgang fanden wir den Gasthof Ochsen mit sehr gemütlichen Biergarten. Da es dann kühler wurde verschoben wir ins innere der Gaststube und bestellten das Abendessen. Die von uns ausgewählten verschiedene Fleischgenüsse wie Kachelfleisch, Rindsfilet oder Zwiebelrostbraten waren äusserst köstlich.

Nach dem hervorragenden Abendessen und einigen der verschiedensten vorzüglichen Bieren wechselten wir das Lokal. Wir gelangten in das Heilige Blechle, welches sich als absolutes Highlight entpuppte. Ein DJ der nur Partyhits aus der guten alten Zeit spielte und einer der mit Mikrofon zu den Gästen ging und diese zum mitsingen animierte.  Der absolute Hammer – Stimmung pur.

Am Samstag nach einem sehr reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Bierwanderung. Da wir unseren eigenen Bergführer dabei hatten, waren wir sehr auf Sicherheit bedacht und hatten uns angeseilt. Die meisten Leute die uns begegneten waren recht belustigt über unser Auftreten, einer baute fast einen Unfall weil er uns zu lange nachschaute.


Nach einem längeren Zwischenhalt in der Bergbrauerei wanderten wir zurück nach Ehingen. Dort stellten wir fest, das die meisten Brauereirestaurants schon geschlossen waren. Bei der Rössle Brauerei kriegten wir dann doch noch etwas zu trinken.

Dann durften wir im Adler ein vorzügliches Abendessen geniessen und hatten dazu noch das Vergnügen die Unterhaltung einer Hochzeit im Saal miterleben.

Danach seilten wir uns wieder an und gingen als Seilschaft in Richtung Heiligs Blechle, wo wir begeistert begrüsst wurden.

Nun sind wir schon bald bettreif, morgen müssen wir wieder zurück in die Schweiz fahren.

Fazit dieser Reise: Es war toll, liebe Leute und gutes Bier, aber in Sachen Bierwanderweg  könnten die Ehinger noch etwas lernen.